Bleibende Regeldifferenzen berechnen ?

Dieses Thema im Forum "Steuerungs- und Regelungstechnik, SPS" wurde erstellt von markussrv, 28 Jan. 2013.

  1. Hallo zusammen, hoffe sehr dass ihr mir helfen könnt.

    Folgende Frage hatte ich in der letzten Klausur:
    Frage1
    Frage2
    Zu 1. hätte ich gesagt dass ich bei vorhandener Regeldifferenz (P-Regler) einen I-Regner miteinbeziehen würde. Weiss aber auch nicht ob das die genaue Antwort auf die Frage wären.
    Zu 2. hab ich leider keine Ahnung.

    Hoffe sehr mir kann jemand helfen.
     
  2. AW: Bleibende Regeldifferenzen berechnen ?

    Hi
    zu 1 würde ich folgende sagen
    es ist ja die bleibende Regelabweichung gefragt und die ist im Stationären bereich. Also ist die Regelabweichung Sollwert-Istwert.
    2
    Nun ja, wenn man die Regelabweichung mitberechnen würde, wäre es möglich. Diese ist aber nciht immer gleich (also bei unterschiedlichen sollwerten gibt es auch unterschiedliche Abweichungen) müssten aber eigentlich proportional sein, sodass es meiner meinung nach möglich.

    Bei der zweiten Frage bin ich mir aber nicht ganz sicher. Da ist auch die frage nach der definition von Sinnvoll.


    Hoffe, dass es ein wenig geholfen hat
     
  3. AW: Bleibende Regeldifferenzen berechnen ?

    Das frage ich mich allerdings auch :)
    Trotzdem danke für deine Antwort!
     
  4. AW: Bleibende Regeldifferenzen berechnen ?

    Ich versuche mal ein kleines Beispiel. Modell der Strecke:
    Wärme steigt über die Zeit linear; bei 100 % Heizung. Für das Modell würde ich gerne bekannte Bauelemente nutzen. Also die Eigenschaft ist bei einer Spule erfüllt, dann wäre der Strom die Wärme und die Spannung die Heizung.

    a) ideal
    => UDC=UL
    => (Lapace Trans.)
    => UDC = sL*i
    => i/UDC = 1/sL

    Regler = Kp
    => i/UDC = Kp/sL = G_offen

    G_geschlossen = Kp/(Kp+sL)
    => (Grenzwertsatz) lim s->0 (G_geschlossen)= 1
    => System stationär genau, stabil.

    b) mit Störung R (Warme Luft entweicht)
    UDC=UR+UL
    ~~> UDC=i(R+sL)
    => i/UDC= 1/(R+sL)

    a.i) Regler Kp
    => i/UDC= Kp/(R+sL) =G_offen
    => G_geschlossen = Kp/(R+sL+Kp)
    => (Grenzwertsatz) lim s->0 (G_geschlossen)=Kp/(R+Kp) ~> Kp= 1 => 1/(R+1)
    => System stabil, hat aber bleibende Regelabweichung durch R (kann aber durch ein größeres UDC auf eins gebracht werden, also Anpassung möglich!)

    Verbesserung => ideale Störgrößenaufschaltung!
    (Störung muss messbar sein) => Messung der Störung (UR (Spannung an dem Widerstand)) und Addition auf den Regler Ausgang => 100 % Kompensation der Störung => System stationär genau, stabil!

    a.ii) Regler Kp+Ki/s (zum Kontrolle ob es mit nem PI-Regler geht)
    ~~>G_geschlossen = (Kp*s+Ki)/(Kp*s^2+s+Ki)
    => (Grenzwertsatz) lim s->0 (G_geschlossen)= 1
    => System stationär genau, stabil ABER schwingfähig!

    Wenn du etwas nicht verstanden hast, musst du noch mal nachfragen. (Sind eigentlich zuviele Themengebiete die man erläutern musste)
     

    Anhänge:

    • Rl.png
      Rl.png
      Dateigröße:
      3,1 KB
      Aufrufe:
      2

Diese Seite empfehlen