Bitte um Rat

Hallo Mitglieder,

Ich gelernter Kfz Mechatroniker würde mich gern für den Techniker - Maschinenbau anmelden.

Zu mir :
27 Jahre
Kfz mechatroniker
Bildingsabschluss : Quali bzw. Mittlere Reife ( Berufsschule)


Meine Situation:

Meine Technikerschule in meinen Wohnort rät mir eher davon ab und soll lieber den für Fahrzeugtechnik machen(soll als kfzler sehr schwer sein).Ich kann mich zwar bewerben aber soll mich genauso in Bad Neustadt ( fahrzeugtechnik) anmelden.

Danach habe ich eine zweite technikerschule angerufen(40km entfernt) die sagte mir es sei kein Problem es wird zwar schwierig aber mit einen vorbereitungskurs sollte es zu schaffen sein.

Ich wollte euch Fragen was haltet ihr davon und wie würdet ihr vorgehen. Mir ist bewusst das der Techniker nicht mit der Ausbildung vergleichbar ist und das Fleiß und Disziplin dazu gehören.

Vielen Dank
 
Also wenns rein ums schaffen geht, dann würde ich mir bei etwas Engagement keine Gedanken machen.
Ein Kumpel von mir war zwar Industriemechaniker aber der hat das ohne großes Federlesen auch gut geschafft.
Ständiges Feiern am WE und Urlaub inbegriffen.
Viel Entbehrung hatte der nicht zu leisten.
Also, nicht abschrecken lassen, gerade am Anfang dranbleiben, dann läuft das schon.
 
Es ist Quatsch, wenn dir die Schule rät, welchen Techniker du machen sollst. Du musst wissen, welchen du machen willst, da du ja weißt, welchen Beruf du danach in welcher Branche ausüben willst. Danach musst du dir die Schule suchen.

btw: Den Vorbereitungskurs kann man machen, scheint mir aber auch eine Masche der Schulen zu sein um ein wenig Geld zu kassieren. Wenn du dich sicherer fühlst, mach den Kurs, da er auch helfen kann, alten Stoff nochmals aufzufrischen.
 
Genau. Mein Ziel wäre es mal in der Kontruktion oder evtl. In der Arbeitsvorbereitung zu landen. Ich möchte auch lieber den Maschinenbautechniker machen, da ich denke das man damit einfach breiter aufgestellt ist.

Mir hatte nur die Aussage der ersten Schule zu Denken gegeben. (3km entfernt). Würdest du dich trotzdem anmelden.

oder eher die zweite Schule bevorzugen mit vorbereitungskurs. (40 km entfernt)
 
Mir hatte nur die Aussage der ersten Schule zu Denken gegeben. (3km entfernt). Würdest du dich trotzdem anmelden.

oder eher die zweite Schule bevorzugen mit vorbereitungskurs. (40 km entfernt)
Was ich machen würde, ist doch egal. Du musst wissen, was du lieber willst 😉
Die Entfernung zur Schule ist doch egal, da die Zeit dort absehbar ist.
Danke! Das motiviert doch.

Ja mir wurde halt gesagt das mir einige Kentnisse fehlen z.b. Metallbearbeitungsverfahren.
Du nimmst an der Schule fast alles von Grund auf neu durch. Es geht halt schneller wie in einer Lehre. Und wenn du etwas noch nicht kennst: Es gibt Bücher, Internet etc. so kannst du dir fehlende Kenntnisse auch noch erarbeiten.

Wenn es dir was hilft, habe den alten Beitrag noch gefunden:
 
Hallo Mitglieder,

Ich gelernter Kfz Mechatroniker würde mich gern für den Techniker - Maschinenbau anmelden.

Zu mir :
27 Jahre
Kfz mechatroniker
Bildingsabschluss : Quali bzw. Mittlere Reife ( Berufsschule)


Meine Situation:

Meine Technikerschule in meinen Wohnort rät mir eher davon ab und soll lieber den für Fahrzeugtechnik machen(soll als kfzler sehr schwer sein).Ich kann mich zwar bewerben aber soll mich genauso in Bad Neustadt ( fahrzeugtechnik) anmelden.

Danach habe ich eine zweite technikerschule angerufen(40km entfernt) die sagte mir es sei kein Problem es wird zwar schwierig aber mit einen vorbereitungskurs sollte es zu schaffen sein.

Ich wollte euch Fragen was haltet ihr davon und wie würdet ihr vorgehen. Mir ist bewusst das der Techniker nicht mit der Ausbildung vergleichbar ist und das Fleiß und Disziplin dazu gehören.

Vielen Dank
Hallo SirRanzelot,

im gefundenen Beitrag von masls steht ja auch schon viel motivierendes aber ich möchte dazu auch noch was sagen.

Wenn du dich für etwas interessierst, in deinem Fall Maschinenbautechnik, würde ich mir auch nicht davon abraten lassen den Techniker zu machen.
Denk mal an die Zeit vor der Kfzler Ausbildung zurück und vergleiche mal deinen damaligen Bewustseinszustand mit dem jetzigen.
Glaube da ist sehr viel passiert, weil man Schritt für Schritt immer dazugelernt hat und anfangs auch mit dem einen oder anderen Thema noch nie zutun hatte.
Genauso wird es sich bei der Technikerausbildung verhalten.
Natürlich muss man sich klar sein, dass man viel Zeit ins lernen investieren wird und einiges auch nicht gleich verständlich/logisch sein wird, weil vielleicht an einigen Stellen Vorwissen fehlt, um die Lücke zum klaren Verständnis der Zusammenhänge zu schließen.

Bei mir war es damals so, dass ich von vielem auch noch nie gehört habe und dem "Beschäftigen mit technischen Zusammenhängen" keine große Bedeutung zugeordnet hatte.
Was bestimmt auch den harten Aufschlag im Fernstudium erklärt.
Aber man hat nach dem Motto "Man muss erst gehen lernen, bevor man laufen kann" gelernt mit neuen Themen umzugehen.
Glaube den Zustand wo man ein Fachbegriff hört und man dem anfangs überhaupt keine Bedeutung zuordnen kann kennt jeder.
In diesen Zustand wird man im Laufe des Fernstudiums häufig verfallen aber das sollte nicht abschrecken, wenn man bereit ist sich die Bedeutungen zu erarbeiten.

Ganz nebenbei, ich war damals auch als Kfzler unterwegs ;)
War für mich kein Grund, den Elektrotechniker mit SP Datenverarbeitung nicht durchzuziehen.

Daher zieh das Ding durch, wenn dich deine Fachrichtung interessiert und du dafür bereit bist einige Prioritäten zu setzen.
 
Danke Leute! Für die Motivation und die Ratschlage.

Ganz kurz noch. Was haltet ihr davon, dass man als Industriemechaniker oder zerspanungsmechaniker ----> Techniker Maschinenbau bessere Chancen hat auf dem Arbeitsmarkt als kfzler ----> techniker Maschinenbau

Und da ihr wahrscheinlich euren Techniker schon in der Tasche habt, könnt ihr mir evtl. Paar Bücher empfehlen oder macht das die schule dann. Ich würde mich im Vorfeld gern bisschen schlau machen.

Danke
 
Danke Leute! Für die Motivation und die Ratschlage.

Ganz kurz noch. Was haltet ihr davon, dass man als Industriemechaniker oder zerspanungsmechaniker ----> Techniker Maschinenbau bessere Chancen hat auf dem Arbeitsmarkt als kfzler ----> techniker Maschinenbau
Aufgrund der so unterschiedlichen Werdegänge im Berufsleben finde ich es unmöglich das zu pauschalisieren und zu behaupten "Das ist besser, weil...."
Glaube, wenn man gelernt hat sich in neue Themen einzuarbeiten, dann ist die einzige Frage, die man sich stellen sollte:
Was interessiert einen und für welche Themen möchte man seine Zeit investieren, um ein besseres Verständnis zu bekommen, um dann im gewünschten Job zu arbeiten.
Auch wenn das Vorwissen der von dir genannten drei Berufe wohl unterschiedlich ausfällt,
es ändert aber nichts an der Tatsache, dass man sich immer wieder in neue Themen einarbeiten kann und ich glaube auch, das diese Eigenschaft für die Chancen auf dem Arbeitsmarkt mehr ins Gewicht fällt als der Beruf den man vor dem Techniker ausgeübt hat.

Und da ihr wahrscheinlich euren Techniker schon in der Tasche habt, könnt ihr mir evtl. Paar Bücher empfehlen oder macht das die schule dann. Ich würde mich im Vorfeld gern bisschen schlau machen.
Kann nur vom DAA reden.
Du kannst Infomaterial anfordern und dir erstmal einen Überblick über die jeweiligen Fächer verschaffen.
Dann würde ich mir die Aufgaben im jeweiligen Fach anschauen und gezielt nach Erklärungen und Bespielen im Netz oder Büchern suchen.
Hier im Forum gibt es für Machinenbautechnik bestimmt auch viele Infos.
 
Mir hatte nur die Aussage der ersten Schule zu Denken gegeben. (3km entfernt). Würdest du dich trotzdem anmelden.
Vergiss die Aussage der Schule einfach. So ein KFZ-Motor ist ja auch eine Maschine. Als Mechatroniker hattest Du doch auch Steuerungstechnik oder sowas.
Ich hatte Metallbauer in der Klasse. Die hatten vorher noch nie was mit Pneumatik oder Hydraulik zu tun. Die haben das auch gelernt! Da zu meiner Zeit keine KFZ-Technik-Klasse zustande kam (zu wenig Anmeldungen) waren auch KFZler mit dabei. Die hatten nie Probleme mitzukommen. Denke auch, dass die Schule einfach nur einen Kurs verkaufen will.

Nie verkehrt sind die Bücher vom Euopa-Verlag zu Fertigungstechnik und Steuerungstechnik. Den Rest der Bücher bekommst Du eh von der Schule mitgeteilt.
 
Kommt drauf an.
Für die Schule selbst wirds nicht soviel machen, hinteher siehts imho schonmal anders aus.
Wenn du direkt eine Schnittstelle zur Praxis bist, z.B. Arbeitsvorbereitung, dann ist ein Lehrberuf als Metaller sicherlich fast Pflicht.
Wenn du eher was Theoretisches machst, dann tritt das vermutlich eher in den Hintergrund.
Bücherempfehlungen wurden schon genannt, allerdings denke ich, dass die Grundlagen wichtiger sind als Details.
Rapp/Mathe und Böge /Mechanik sind eigentlich Klassiker und sollten den Stoff beim Techniker gut abdecken.
Kommt man als Nicht-Metaller in den Techniker, sind das Tabellenbuch und das Fachkundebuch Metall von Europa sicherlich empfehlenswert.
Den Rest kriegt man als Handout oder man kauft sich was, wenn man Bock hat.
Es gibt natürlich noch sehr viel mehr und meist sehr theorielastig aber ich glaube, damit sollte man sich bestenfalls als fertiger Techniker befassen.
 
Hallo,
ich glaube, heutzutage ist man sowieso ganz schnell raus, wenn man sich nicht IMMER weiterbildet.
Wenn ich als Konstrukteur ein Pferd als "Zugmaschine" einsetze, wird mich sicher Niemand mehr ernst nehmen, ausser die mit Retrohang und/oder die Ultraumweltschuetzer.
 

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