Berechnung Motorleistung & Übersetzung so richtig

Hallo,

ich bin grad an einer Aufgabe dran bei der es um eine Motorauslegung geht. Die grobe Vorgehensweise habe ich schon, ich würde nur gerne wissen ob mein Weg so richtig ist. Im Anhang befindet sich eine Skizze.

Zur Beschreibung. Es soll eine Last von 1000kg vertikal mit einer Kette nach oben befördert werden.

Nun folgendes. Die Welle hat ein Durchmesser von 200mm bzw. das Zahnrad welches darauf sitzt. Dementsprechend komme ich auf ein benötigtes Drehmoment von Mb=1000Nm =( 10.000N x 0,1m)

Da ich ja eine Übersetzung in dem System hab, muss ich ja die Übersetzung ermitteln. i= Z2/Z1 = 3.

Da mich das Drehmoment interessiert für den Motor, muss ich dass nun ebenfalls berechnen. Auch über die Übersetzung. Das heißt M1= M2/i = 333,33Nm.

Zum Schluss kann ich mit Hilfe der Formel P=M x 2 x pi x n die Leistung berechnen.
P= 333,33Nm x 2 x pi x 0,17/s (10/min) = 355,86 W. Das heißt mein Motor benötigt lediglich 355,86W?

Ist meine Vorgehensweise so korrekt? Ich bedanke mich schon einmal für eure Hilfe.
Z4 und Z1 sind über eine Kette verbunden.

Skizze Motorauslegung.png
 
Hallo,

ich bin grad an einer Aufgabe dran bei der es um eine Motorauslegung geht. Die grobe Vorgehensweise habe ich schon, ich würde nur gerne wissen ob mein Weg so richtig ist. Im Anhang befindet sich eine Skizze.

Zur Beschreibung. Es soll eine Last von 1000kg vertikal mit einer Kette nach oben befördert werden.

Nun folgendes. Die Welle hat ein Durchmesser von 200mm bzw. das Zahnrad welches darauf sitzt. Dementsprechend komme ich auf ein benötigtes Drehmoment von Mb=1000Nm =( 10.000N x 0,1m)

Da ich ja eine Übersetzung in dem System hab, muss ich ja die Übersetzung ermitteln. i= Z2/Z1 = 3.

Da mich das Drehmoment interessiert für den Motor, muss ich dass nun ebenfalls berechnen. Auch über die Übersetzung. Das heißt M1= M2/i = 333,33Nm.

Zum Schluss kann ich mit Hilfe der Formel P=M x 2 x pi x n die Leistung berechnen.
P= 333,33Nm x 2 x pi x 0,17/s (10/min) = 355,86 W. Das heißt mein Motor benötigt lediglich 355,86W?

Ist meine Vorgehensweise so korrekt? Ich bedanke mich schon einmal für eure Hilfe.
Z4 und Z1 sind über eine Kette verbunden.

Den Anhang 56283 betrachten
Welchen Durchmesser hat denn die Welle(Seiltrommel), auf die das Seil der Last von 1000 kg aufgewickelt wird?
Dieser "Wickeldurchmesser" ist maßgebend für das Lastmoment und nicht der Durchmesser des Zahnrades, wenn ich deine Aufgabe richtig deute.
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
Was noch eine wesentliche Rolle spielt:
Nicht alle Motoren liefern aus dem Stillstand schon das Nennmoment,
manche zwar mehr, aber andere (z.B. oft Ansychronmotoren) bedeutend weniger,
sodass die die 1000 kg NICHT lüpfen können.
Weiters wirst du wohl oder übel die Masse auch BESCHLEUNIGEN müssen,
wofür nach Onkel Newton´s Gesetz weiteres Drehmoment erforderlich ist.
 
Vielen Dank für eure Antworten. :) die Reibungsverluste hatte ich jetzt bewusst erst einmal rausgelassen. Ich bin trotzdem noch etwas verwundert, dass der Motor so klein ist laut der Rechnung, für so eine Last. 1000kg sind ja schon einiges. Mir ging es jetzt hauptsächlich erstmal nur um den Rechenweg.

@Derfnam wenn man nach meiner Skizze geht, dann hast du recht. Die Skizze ist allerdings nicht ganz korrekt. Die Last würde auf ein weiteres Zahnrad wirken. Welches allerdings nicht in der Skizze ist.

Vielen Dank für eure Hilfe!
 
Vielen Dank für eure Antworten. :) die Reibungsverluste hatte ich jetzt bewusst erst einmal rausgelassen. Ich bin trotzdem noch etwas verwundert, dass der Motor so klein ist laut der Rechnung, für so eine Last. 1000kg sind ja schon einiges. Mir ging es jetzt hauptsächlich erstmal nur um den Rechenweg.

@Derfnam wenn man nach meiner Skizze geht, dann hast du recht. Die Skizze ist allerdings nicht ganz korrekt. Die Last würde auf ein weiteres Zahnrad wirken. Welches allerdings nicht in der Skizze ist.

Vielen Dank für eure Hilfe!

Sakra!
Wer hält dich denn davon ab, gleich eine richtige Skizze zu machen und nicht eine falsche?
 
Sieht gut aus! Da Reibungsverluste usw. fehlen, wird es am Ende ein 0,37 oder besser 0,55 kW (sind Normnennwerte) werden!
Der Motor muß aber schon ein Getriebemotor sein, um die 10/min als Ausgangsdrehzahl zu haben!



http://www.torcbrain.de/drehmoment-und-leistung/

Also bei meiner Rechnung ergibt sich eine Netto- Motorleistung von ca. 1,65 kW.

Durch Reibungsverluste und Wirkungsgrade wird ein Getriebe- Motor von geschätzt 2,5 - 3 kW erforderlich sein bei einer Abtriebsdrehzahl des Getriebes von ca. 48 1/min, wenn die Hubgeschwindigkeit bei 10 m/min liegen soll.
Da man aber seinen Angaben nicht so ganz trauen kann, ist noch nicht sicher, ob seine Werte überhapt stimmen.
Irrtum vorbehalten.
Muss ich noch einmal prüfen.
 
T

terger

Gast
Hey Leute,


ich weiß nicht ob ich hier mit meinem Thema richtig bin. Ich schreibe es einfach mal.

Ich muss den Motor, das Getriebe, die Zahnräder und das Kugellager von einer Drehscheibe die PKW's drehen soll berechnen

Der Elektromotor soll eine Nutzlast von 7 t bewegen können.

Der Elektromotor soll ein kleines Zahnrad antreiben, dass einen Durchmesser von 2m hat. Dieses kleine Zahnrad soll ein größeres Zahnrad antreibe, dass ein Durchmesser von 5m hat.



Hier jetzt meine Frage:

Wie soll ich jetzt an die Aufgabe machen?

Was muss ich machen/beachten?

Welches Getriebe muss ich nehmen?



Ich hoffe euch die Situation genauer beschrieben zu haben, wenn nicht bitte ich euch fragen zu stellen.


Ich bedanke mich schon einmal jetzt für eure Antworten.

Im Anhang befinden sich noch Zeichnungen wie das ganze Aussehen soll.
 

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B

Benutzer235262

Gast
Ich versteh die Aufgabe nicht. Du hast einen Elektromotor, welches ein Zahnrad mit Durchmesser 2m (!!!!) hat mit vorgegebener Drehzahl und du sollst eine Scheibe antreiben, die sich mit 3 U/min drehen soll?

Aber erstmal befolge Peters Rat und erstelle ein eigenes Thema.
 
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