Bautechniker , nur wo und mit welcher Vorbereitung

Hallo,
Ich bin Spengler mit 2 1/2 Jahren Berufserfahrung als Geselle, 21 Jahre alt.
Wollte eigentlich im Februar den Bautechniker Hochbau (Vollzeit) in Regenstauf beginnen.Als ich aber mit meinem Chef darüber geredet habe und ihn um seine Meinung gebeten habe, meinte er ich sollte vielleicht noch 1-2 Jahre Berufserfahrung im allgemeinen Bauhandwerk sammeln. Zum Beispiel 1 Jahr als Maurer und Zimmerer.
Und mir das mit Regenstauf noch mal überdenken, da Eckert schulen zu seiner Zeit nicht den Besten ruf hatten und andre Schulen mir danach mehr mit auf den Weg geben könnten.

Also meine Frage:
Was haltet ihr von dem Plan nächstes Jahr noch als Maurer mitzugehen und vielleicht sogar noch ein halbes Jahr danach als Zimmerer. Ist das Sinnvoll
Und welche Erfahrungen habt ihr mit den Schulen?
Es ist mir relativ egal ob ich jetzt 35 km nach Regenstauf , oder 400 km zu einer anderen Schule hin habe. Hauptsache ich bekomme viel mit auf den Weg gegeben und nicht nur den Titel des Technikers.
Währe super wenn ihr paar Infos habt zu den Schulen.
Danke im Voraus...
Grüße Johannes
 
Ich bin Spengler mit 2 1/2 Jahren Berufserfahrung als Geselle ( ... ) , meinte er ich sollte vielleicht noch 1-2 Jahre Berufserfahrung im allgemeinen Bauhandwerk sammeln.
Ist Spengler denn kein Beruf im Bauhandwerk ?
Die Berufspraxis ist zur Zulassung zur Technikerprüfung mehr als erfüllt - was will Dein Chef Dir denn wirklich einreden?
 
da Eckert schulen zu seiner Zeit nicht den Besten ruf hatten
Es geht nich um den "Ruf" der Schule, sondern was man selbst daraus macht.
Vor allem ist zu prüfen wer denn da den Ruf hinausposaunt und weshalb!
Das Programm ist bei allen Schulen ähnlich - hinter den Kulissen gehören die allesamt dem gleichen Konzern.
Das Lernmaterial ist standardisiert - die Prüfungen auch - viel gleicher geht es kaum noch.
Wegen einem dubiosen "Ruf", der von wenigen subjektiv empfunden verbreitet wird, würde ich weder den Schulweg verzehnfachen noch Jahre auf besseres Wetter warten.
 
klar hab ich die Anforderungen für die Zulassung erfüllt. Es geht mir dabei nur um mehr allgemeine Erfahrung am Bau.. wen ich danach z.b als Bauleiter arbeiten will.
Er sagte mir nicht das es unbedingt schlecht ist bei den Eckert schulen , aber er legte mir nahe mich davor noch umzuhören ob es vielleicht noch bessere Möglichkeiten gibt.
 
nur um mehr allgemeine Erfahrung am Bau..
Ein Bauingenieur musste sich früher von der Firma, bei der er in den Ferien die Schubkarre bewegt und den Keller gefegt hat, lediglich ein "Praktikantenzeugnis" ausstellen lassen, uns schon war die Praxisvoraussetzung fürs Diplom gebongt.
Solche "Spezialisten" leiten heute Großprojekte, die lediglich deshalb zur Fertigstellung gelangen, weil sich die Handwerker untereinander austauschen, wenn sie sich zufällig auf der Baustelle begegnen.
Jeder, der sein Eigenheim mit nennenswerter Eigenleistung hingestellt hat, kann mehr, als diese jämmerlichen Schlipsträger. Viel wichtiger als jahrelang als besserer Bauhilfsarbeiter praktische Erfahrungen zu sammeln, ist den gesunden Menschenverstand zu benutzen und mit den Beteiligten am Bau vernünftig zu reden - also nicht nur Befehle hinblaffen, die der Wahnsinn diktiert hat, sondern die Leute mit wirklicher Erfahrung am Bau zu fragen, was sie wie warum machen möchten und deren Ansichten im Zusammenhang mit den Ausführenden der anderen Gewerke abzugleichen.
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Naja - heutzutage macht man im warmen trockenen Büro einen Netzplan, in welchen die Abläufe mit ihren theoretischen Zeiten eingetragen werden und schickt jedem Subunternehmer einen mehrere hundert Seiten starken Auftrag mit detaillierten Bedingungen, die sich ein Anwaltskonsortium, das üüüberhaupt keine Ahnung vom Bau hat, ausdenkt.

Eigentlich kann das jeder, der nicht zuviel denkt und nur drauf aus ist, seinen Job zu behalten.
Naja - irgendwann muss man mal eine Prüfung zum Techniker oder Ing. gemacht haben, sonst darf man nicht unter den Tisch, von dem die Krümel fallen ...
Wer hingegen frei von jeglichem Sachverstand ist, kann als Parteimitglied sogar richtig am Tisch sitzen und die Krümel von oben fallen lassen.
 
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