Batterien mit Wechselrichter und Solarpanel verbinden

Hallo
habe folgende Frage:
wie schließe ich einen Wechselrichter mit 2 Autobatterien und Solarpanel zusammen?
Bisher war es so angeschlossen: Batterie 1 + 2 Pluspol verbunden, Batterie 1 + 2 Minuspol verbunden. Der Wechselrichter war an Batterie 1 mit + und - verbunden. Das Solarpanel war an Batterie 2 mit + und - verbunden. Die Verbraucher waren an Batterie 1 mit + und - verbunden. Nun wurde mir aber gesagt, dass ich + und - unterschiedlich von den Batterien nehmen soll um die Best mögliche Leistung zu erhalten (z.Bsp. Batterie 1 den + Pol und Batterie 2 den Minuspol
 

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Unfug! Sind beide Batterien miteinander verbunden und der Drahtquerschnitt ist ausreichend dimensioniert, spielt es keine Rolle wo die Verbraucher angeschlossen werden.
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
Naja, bei wirklich starken Verbrauchern macht man das schon:
Erst dadurch werden auch beide Batterien ungefähr gleich stark belastet.

Unsinn ist jedoch,
1. Autobatterien = Starterbatterien zu verwenden und
2. da DIREKT ein Solarpaneel dranzuhängen.
 
Hallo
Ich muss mal schreiben, für was das ganze ist und welche Voraussetzungen vorhanden sind:
Wechselrichter Max: 3000W, Dauerleistung: 2000W
Aufbaubatterien: 2 x 95 AH
Solarpanelen: 3 x 100W
Daran soll eine Kaffeepad-Maschine mit 1500W betrieben werden.
Fragen dazu: Wie stark müssten die Kabel von den Batterien zu dem Wechselrichter sein?
Kann ich überhaupt dann die Kabel am Wechselrichter anschließen (habe ich genügend Platz für die benötigten Kabel?
Warum werden Wechselrichter mit 2000W Dauerleistung angeboten, wenn die Kabel so stark sein müssen?
Gibt es überhaupt eine Lösung um die Kaffeepad-Maschine zu betreiben?
Vielen Dank für euere Antworten

werden2
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
Wechselrichter Max:
=> 3000W - 3000 W / 12 V = 250 A

Wie stark müssten die Kabel von den Batterien zu dem Wechselrichter sein?
=> 2-adriges Kabel mit Wandabstand => idealerweise 95 mm², für kurzzeitige Belastung unter Leistungsverlust auch weniger.

Aufbaubatterien: 2 x 95 Ah
=> Bei dieser hohen Belastung haben deine Batterien nur ca. 1/4 bis max. 1/3 der Nennkapazität (Peukert-Effekt),
d.h. vielleicht 25 Ah und die können damit deine Kaffeemaschine ca. 10...15 Minuten lang versorgen.
Allerdings ist das ausgesprochen schädlich für die Batterie und die wird sehr schnell kaputt gehen.

Solarpanele: 3 x 100W
=> Die laden deine Batterie theoretisch (!) in nur 10 Stunden absolut prallem Sonnenlicht in idealer Ausrichtung wieder auf.

Natürlich kann man die Kabel am Wechselrichter anschließen - mit Press-Kabelschuhen.

Gibt es überhaupt eine Lösung um die Kaffeepad-Maschine zu betreiben?
=> Kann man einen LKW mit Pedalen antreiben?
Theoretisch ja, aber bereits die Fragestellung ist nicht sinnvoll:
Koch deinen Kaffee doch mit einer geschraubten Espressomaschine auf einem Gas- oder Benzin-Kocher! LINK
 
Was für ein Aufriss für ein bisschen Kaffee...eine Blei- und Kupferschlacht ohne Gleichen!

"Bialetti"-Kanne und Campingkocher wurden schon als sinnvolle Alternative angesprochen.

Für alles andere mit roundabout 2kW Aufnahmeleistung gibt es so Geräte, wo man Benzin reinfüllt und dann an einer Kordel zieht - tucker, tucker...läuft :p
 
Ja, aber unsere Vorschläge sind nicht so modern, grün und klimaschonend wie der gefragte technische Overkill!
Genau. Aber manchmal sieht man den Wald vor Bäumen nicht und denkt zu kompliziert.
Allerdings muss man 180Ah Blei, Solarpanels und Wechselrichter auch erst mal im WoMo transportieren - die schiere Masse frisst auch ordentlich Kraftstoff beim Mitführen. Nen kleines Aggregat klemmst Dir heutzutage fast unter´n Arm und der Campingkocher frisst die wenigsten Ressourchen.

Bei mir werkelt bei Ausflügen ein Geniol-"Dieselkocher" (Bundeswehr-Modell), ein Coleman 425 Benzinkocher, oder für den schnellen Bialetti-Kaffee ein "Primus No. 71" Benzinkocher.
 
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