B6 Brückenschaltung - Diodensperrspannung

Dieses Thema im Forum "Elektrotechnik" wurde erstellt von tomi88, 7 Dez. 2012.

  1. Hallo,

    ich hab ein Problem und zwar hab ich eine B6 Brücke mit Dioden die folgende Angaben haben
    VRRM= 1600V
    IF = 30 A

    Wie hoch ist die maximale Spannung, die ich nun an den Leiter L1, L2 und L3 anlegen darf?

    Ein Bekannter meinte die maximale anliegende Spannung darf höchstens VRRM/(2*sqrt(2)) sein also in dem Fall 565,68V, aber ich versteh das nicht.

    Und wenn er recht hat, ist das dann die Leiter-Leiter Spannung oder Leiter-Stern? Und der effektiv Wert oder der Dachwert?

    Könnte mir das einer vllt erklären?

    Danke
     
  2. AW: B6 Brückenschaltung - Diodensperrspannung

    Du stellst genau die richtige Frage, Toni.

    Gefragt ist offenbar nach der effektiven Sternspannung von L1, L2, L3

    Das siehst Du aus dem Spannungsbild für B6-Gleichrichter:
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4c/Waveform_fullwave_rectifier3.png
     
  3. AW: B6 Brückenschaltung - Diodensperrspannung

    hilft mir leider nicht weiter. Liegt an einer Diode 2 x U_Dach an wenn ein aufgeladener Kondensator an der B6 angeschlossen wird und die Leiter Leiter Spannung ihr negatives Maximum erreicht?
     
  4. AW: B6 Brückenschaltung - Diodensperrspannung

    Also der maximalwert an der Last ist doch Wurzel 2 * u eff. der Wechselspannung.

    Liegt dort ein Kondensator bleibt die Spannung stehen, wenn der negative Maximalwert der Wechselspannung erreicht wird. Der ist auch Wurzel 2 * U eff.

    An der Diode steht dann vermutlich (ich müßte mir mal die Schaltung raussuchen) 2 * Wurzel 2 * U eff der Wechselspannung.

    Jetzt sollte man berücksichtigen, daß die Last auch mal entfallen kann. (Drahtbruch etc.) und das U eff auch mal etwas höher als rechnerisch angegeben sein kann. Also so ein Faktor 1,5 bis 2 sollte da schon drinn sein. Angaben mit mV-Stellen sind dann Käse.

    pauline
     

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