B6 Brückenschaltung - Diodensperrspannung

Hallo,

ich hab ein Problem und zwar hab ich eine B6 Brücke mit Dioden die folgende Angaben haben
VRRM= 1600V
IF = 30 A

Wie hoch ist die maximale Spannung, die ich nun an den Leiter L1, L2 und L3 anlegen darf?

Ein Bekannter meinte die maximale anliegende Spannung darf höchstens VRRM/(2*sqrt(2)) sein also in dem Fall 565,68V, aber ich versteh das nicht.

Und wenn er recht hat, ist das dann die Leiter-Leiter Spannung oder Leiter-Stern? Und der effektiv Wert oder der Dachwert?

Könnte mir das einer vllt erklären?

Danke
 
AW: B6 Brückenschaltung - Diodensperrspannung

Und wenn er recht hat, ist das dann die Leiter-Leiter Spannung oder Leiter-Stern? Und der effektiv Wert oder der Dachwert?
Du stellst genau die richtige Frage, Toni.

Gefragt ist offenbar nach der effektiven Sternspannung von L1, L2, L3

Das siehst Du aus dem Spannungsbild für B6-Gleichrichter:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4c/Waveform_fullwave_rectifier3.png
 
AW: B6 Brückenschaltung - Diodensperrspannung

hilft mir leider nicht weiter. Liegt an einer Diode 2 x U_Dach an wenn ein aufgeladener Kondensator an der B6 angeschlossen wird und die Leiter Leiter Spannung ihr negatives Maximum erreicht?
 
AW: B6 Brückenschaltung - Diodensperrspannung

Also der maximalwert an der Last ist doch Wurzel 2 * u eff. der Wechselspannung.

Liegt dort ein Kondensator bleibt die Spannung stehen, wenn der negative Maximalwert der Wechselspannung erreicht wird. Der ist auch Wurzel 2 * U eff.

An der Diode steht dann vermutlich (ich müßte mir mal die Schaltung raussuchen) 2 * Wurzel 2 * U eff der Wechselspannung.

Jetzt sollte man berücksichtigen, daß die Last auch mal entfallen kann. (Drahtbruch etc.) und das U eff auch mal etwas höher als rechnerisch angegeben sein kann. Also so ein Faktor 1,5 bis 2 sollte da schon drinn sein. Angaben mit mV-Stellen sind dann Käse.

pauline
 
Top