Axialkraft bei einer Schneckenwelle

Dieses Thema im Forum "Konstruktion" wurde erstellt von klassen, 14 Dez. 2012.

  1. Hallo Leute, bin neu hier, braue dringend Hilfe, möchte die Axialkraft an der Schneckenwelle ermitteln (siehe Bild), habe erst die Welle wie eine Schraube betrachtet (über Steigung und Drehmoment) allerdings konnte ich schnell feststellen, dass da enorme Kräfte entstehen.
    Noch was die Schnecke soll ca. 5 bar an Druck aufbauen, habe auch versucht über bar-Eingabe die Kraft zu berechne ob das wirklich richtig ist weiß ich nicht. Kann mir einer vielleicht helfen mit dem Einsatz?
    Danke im Voraus.
     

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  2. AW: Axialkraft bei einer Schneckenwelle

    Da wird die aber sehr, sehr lang sein müssen
    oder ein hochviskoses Zeug fördern.
    Die Achsialkraft ist dagegen leicht zu errechnen; die ist einfach
    Fa = p * D²pi/4
     
  3. AW: Axialkraft bei einer Schneckenwelle

    Hallo, das habe ich auch so ausgerechnet, aber ist das wirklich so?
    Das Zeug ist auch hochviskos TS-Gehalt 50%, doch die Kraft scheint mir zu hoch!?
    Was ist wenn man keine Druckeingaben hat, kann man das über das Drehmoment ausrechnen?
    Sprich über Umfangskraft und Steigungswinkel der Schneckenflügel?
    Danke für die schnelle Antwort.
     
  4. AW: Axialkraft bei einer Schneckenwelle

    Wellendurchmesser abziehen?? -> Fa = p*[(D²-d²)*pi/4]

    Die Axialkraft entsteht ja dadurch, dass sich die Schneckenwelle an etwas "abstützt". Im Vakuum würden ja keinerlei Axialkräfte entstehen, oder? Sprich: der Weg geht andersherum: Wieviel Drehmoment benötige ich um den Druck aufzubauen? (Wieviel Druck kann ich mit dem vorhandenen Drehmoment aufbauen, dadurch entstehen welche Axialkräfte?)

    Oder nicht?
     
  5. AW: Axialkraft bei einer Schneckenwelle

    Über das Drehmoment wird man die Schubkraft nicht ausrechnen können,
    denn das versumpert zu großen Teilenin der Reibung des geförderten Schlurzes an der Schnecke bzw. an der Rohrwand.
    Wieviel Drehmoment man benötigt, um den Druck aufzubauen,
    wird deshalb nennenswert von der Reibung des Fördergutes an der Schnecke und der Rohrwandung abhängen.

    Den Wellendurchmesser bzw. -querschnitt kann man imho nur abziehen,
    wenn die Schneckenwelle stirnseitig nicht mit dem Förderdruck beaufschlagt ist,
    d.h. das Fördergut schräg zur Achse abgeleitet wird.

    Im Vakuum würden keinerlei Axialkräfte entstehen,
    denn das Vakuum würde ja keinen Förderdurck erfahren,
    der dann auf der Spirale lasten könnte,
     
  6. AW: Axialkraft bei einer Schneckenwelle


    Hallo,
    wie geht's denn nach der Schnecke weiter?
    Wird das Material durch eine Matritze gepresst oder was?
    Welches Fördergut ist es?
    Peter hat schon recht: die Reibung des Materials, die Kräfte durch das Verdichten etc. werden sehr hoch sein.
    Bei diesen Unwägbarkeiten brauchst du dir zunächst keine Gedanken zu machen, ob du die Stirnfläche der Welle bei der Druckbeaufschlagung nun abziehen sollst oder nicht.
    Bei Extrudern z.B. in der Kunststoffindustrie treten enorme Axialkräfte auf.
    Diese Kräfte müssen vom Axiallager aufgenommen werden.
    Gruß:
    Manni
     
  7. AW: Axialkraft bei einer Schneckenwelle

    Hallo Leute, vielen Danke für eure Antworten, ehrlich gesagt wollte ich nur auf die Nummer sicher gehen, mit der Hoffnung, dass ich mich täusche bei den Axialkräften die dabei entstehen. Danke für Euren Einsatz. Die Schnecke wird bald gebaut, dann kann ich auch berichten.
     
  8. Hallo Leute, da bin ich wieder, hier wie versprochen die Schnecke mit der kombination von Pumpe http://www.schwing.de/wp-content/uploads/2013/Prospekte/KSP Übersicht deutsch/index.html#32
     

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