Auslegung eines Motors

Dieses Thema im Forum "Konstruktion" wurde erstellt von Penda, 19 Jan. 2013.

  1. Hallo zusammen,

    ich habe da ein Problem mit dem auslgen eines Motors. Ich habe eine Welle mit einem Antriebsrad mit durchmesser 100mm. Die Welle wird mit 150 kg belastet. Die Umfangsgeschwindigkeit soll 1,5 m/s (max) betragen. Die Beschleunigung soll 0,3m/s2 betragen.

    Welches Drehmoment muss der Motor haben?

    Die Drehzahl habe ich auf knapp 300 U/min errechnet.

    Kann mir hier jemand weiterhelfen?

    Besten Dank!
     
  2. AW: Auslegung eines Motors

    Die Drehzahl, die du errechnet hast, stimmt,
    aber mehr kann man mit deinen Angaben nicht errechnen,
    vor allem auch nicht das Drehmoment:
    Du hast die Angabe unvolltändig oder nicht richtig gepostet! :oops:
     
  3. AW: Auslegung eines Motors

    Welche Angaben bräuchte man zusätzlich um einen passenden Motor zu definieren??
     
  4. AW: Auslegung eines Motors

    Irgendetwas, was auf die Belastung des Motors schließen ließe:
    DEINE Angaben lassen es offen,
    • ob der Motor ein extrem leicht laufendes Wuchtgerät
    • oder das Getriebe für ein Schleusentor antreiben soll.
    Eine (Umfangs-?)Beschleunigung ohne ein Trägheitsmoment (bzw. etwas, womit man auf dieses schließen könnte)
    oder eine "Belastung der Welle mit 150 kg" (Achsial? Radial? ... oder etwa in einem Radius angreifend?)
    lassen keinen Rückschluss auf die Belastung des Motors zu.
     
  5. AW: Auslegung eines Motors

    Es handelt sich hier um einen Roboter der auf drei Antriebsrädern steht. Insgesamt wiegt der Roboter 450kg. Er wird wie am Anfang beschrieben mit 0.3m/s2 beschleunigt und muss es auf 1.5 m/s schaffen.

    Ist möglich mit diesen Anforderungen 3 passende Motoren welche direkt an der Antriebswelle befestigt werden zu bestimmen??

    Das Trägheitsmoment der Antriebswellen kann vernachlässigt werden.

    Gruss Penda
     
  6. AW: Auslegung eines Motors

    Ja DAS ist etwas ganz Anderes!
    Um den Roboter zu beschleunigen, braucht man F=m*a= 1,33 kN, die die 3 Motoren zusammen aufbringen müssen.
    Um die Beschleunigung auch bei 1,5 m/s zu erhalten, brauchen die dafür eine Gesamtleistung P=F*v= 2 kW;
    über 1,5 m/s wird die Beschleunigung abnehmen.

    Vernachlässigt hab ich dabei nicht nur die Trägheitsmomente, sondern insbesonders auch die Reibung,
    die nicht nur die Beschleunigung reduziert, sondern für die erreichbare Endgeschwindigkeit maßgeblich ist:
    Bei glattem Boden wirst du den Roboter zu Fuß nicht einholen können!
     

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