Antriebsmoment berechnen

Hallo!

Ich studiere gerade in der Uni und wir müssen einen Antrieb ausrechnen. Es geht um einen Wagen, welcher rund 3000kg tragen muss. Dieser besitzt eine Antriebswelle mit 4 Rädern, auf welchen die Last verteilt wird. Die Räder haben einen Durchmesser von 150mm. Ich würde gerne wissen, wie ich davon den benötigten Drehmoment berechnen kann. Die Drehzahl soll gar nicht so groß sein, rund 8 Umdrehungen pro Minute. Es hört sich an wie eine dumme Frage, ist es wahrscheinlich auch, aber ich bin mir gar nicht sicher im Moment.

Vielen Dank für die Antworten schon mal!
 
Dieser besitzt eine Antriebswelle mit 4 Rädern
Seltsame Antriebswelle, antschev, kannst davon mal bitte eine Skizze zeichnen?
Die Räder haben einen Durchmesser von 150mm. Drehzahl 8 Umdrehungen pro Minute.
Vielleicht ist noch ein Reibungskoeffizient gegeben, damit man bei 8 UpM die erforderliche Zugkraft rechnen kann?
Oder gibt es eine Zeitangabe, damit man die Kraft für die Beschleunigung errechnen kann?
 
Hallo,
ich habe eine ganz einfache Skizze erstellt. Es ist anzunehmen, dass die Abstände zwischen den Rädern gleich sind, damit sich die Last gleichmäßig verteilt.
Es ist die Reibung mit dem Boden zu berücksichtigen, das Gerät soll auf Betonoberfläche arbeiten können.
 

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Hallo,
ich habe eine ganz einfache Skizze erstellt. Es ist anzunehmen, dass die Abstände zwischen den Rädern gleich sind, damit sich die Last gleichmäßig verteilt.
Es ist die Reibung mit dem Boden zu berücksichtigen, das Gerät soll auf Betonoberfläche arbeiten können.
Seltsame Anordnung, habe ich in der Praxis noch nie gesehen und sebst bei meinen fahrbaren Chargiermaschinen nie so ausgeführt, da statisch ziemlich unbestimmt.
Uniaufgabe sagt mir eigentlich alles;-)
Es muss doch noch einen weiteren Radsatz mitlaufender Räder geben, oder "balanciert" die Maschine auf der Antriebswelle;-)
Deshalb kann die Gesamtlast nicht nur auf den angetriebenen Rädern liegen.
 
Es ist die Reibung mit dem Boden zu berücksichtigen, das Gerät soll auf Betonoberfläche arbeiten können.
Danke für die Skizze - das ist eigentlich genau so ungewöhnlich, wie es im Text steht.
Für die Reibung muss man außer der Bodenbeschaffenheit wissen, welche Art von Rädern darauf läuft. Selbst dann schwanken die Angaben des Reibungskoeffizienten stark.
Ich würde, wenn das eine Übungsaufgabe ist, die man abgeben muss, einfach die Formeln angeben.
Beschleunigung: Fa = (mL + mW)*a
... mit Masse der Ladung (mL=3000kg), Masse des Wagens mW, geforderte Beschleunigung a
Reibungskraft Fr = (mL + mW)*g*µR ... mit Erdbeschleunigung g und Rollreibung µR
Rollreibung µR z.B. µR = 0,01...0,02 ... für Autoreifen auf Beton
Antriebsmoment M = (Fa + Fr) * r .... mit Radius r = 75 mm
 
Vielen Dank für die Antworten, ich habe alles mit meinem Professor noch mal besprochen und er konnte mir gut helfen!

Grüße!
 
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