Antriebsauslegung -> wo Wirkungsgrad berücksichtigen?

Ich will einen DC Motor auslegen. Dieser Treibt über einen Riementrieb und einem Kugelgewindetrieb einen Schlitten an (siehe Bild).Unbenannt.png

Frage 1: wurde die Untersetzung korrekt berücksichtigt, indem ich diese quadriere und mit den Massenträgheiten im "Laststrang" multipliziere? Also J1 und Jmotor "normal" und den rest mit 0,5² * ...

Frage 2: Wo müsste ich überall einen Wirkungsgrad berücksichtigen? Überall an den roten stellen wo Energie durch Reibung "verbraten" wird? Also die beiden Kugellager der Rollen/des Riemens, 4x Kugelwagen (FR) und Vorspannung durch die Spindelmutter!? Angenommen ich rechne dort jeweils noch mit einem "Verlustmoment" , benötige ich überhaupt noch einen "Wirkungsgrad" (falls ja, wo fließt dies in die Rechnung mit ein. Ganz am Ende?)

Wollte halt mal einen kompletten Antrieb möglichst genau berechnen, da in der Vergangenheit immer noch ein Faktor 1,5 oder so notwendig war, damit der Motor es packt...

Vielen Dank schonmal.
 
war dies das Richtige Unterforum?

"MVerluste" wären beispielsweise durch Spindelvorspannung oder Kugelwagen (0,003*FN + 4x etwa 10 N pro Kugelwagen).

Was nimmt man für die Kugellager der Rollen für ein "negatives" Moment? Kann meiner Meinung nach vernachlässigt werden, oder?
 
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