Ansys Probleme mit Geschwindigkeiten und Beschleunigungen

Hallo zusammen,

ich erstelle jetzt nun einen neuen Thread, da dieses Thema eigentlich nicht mehr so richtig zu dem neuen Problem passt welches jedoch schon im alten Thread erwähnt wurde.
Generell: Ich simuliere einen Fahrzeugstoßdämpfer welcher mit einer externen Verschiebung (linear von 0mm auf 60mm und wieder zurück) (Ansys ist das Programm) beaufschlagt wird. Dies Funktioniert was die Kraftreaktion sowie Spannungen angeht sehr gut.

Jedoch möchte ich auch sinnvolle Aussagen über die Geschwindigkeiten und Beschleunigungen treffen wobei es leider zu sehr komischen Ergebnissen kommt. Die Geschwindigkeit kommt mit sehr kleinen Lastschritten auch halbwegs zu einem erklärlichen Diagramm jedoch kann ich mir nicht erklären warum die Beschleunigung vom negativen Bereich in den positiven Bereich etc. hüpft.

Ich hoffe jemand von euch könnte mir diese Frage beantworten und eventuell weiterhelfen.
Falls ihr fragen bezüglich dem Aufbau der Simulation habt gerne einfach fragen.

Vielen Dank im Vorhinein.
 

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Ich denke mal das sind nummerische Probleme. Nummerisch zu differenzieren ist so eine Sache.

Grundsätzlich passt es ja nach einiger Zeit.
Lineare Weg-Zeit-Funktion führt zu konstanter Geschwindigkeit. Nochmalige Ableitung zu einer Beschleunigung von Null.

Gebe doch einfach mal eine konstante Beschleunigung vor und schau, wie sich Geschwindigkeit und Weg verhalten. Ob es da auch diese Sprünge gibt.
 
Das sind keine nummerischen Ungenauigkeiten, sondern das Resultat einer unzureichend definierten Anregung. Ansys und viele andere FEM Programme steigern die Randbedingung mit der Zeit. Wenn die Zeitschritte für die definierte Verschiebung zu groß sind, dann ergeben sich unplausibel hohe Beschleunigungen und Geschwindigkeiten.

Man sollte pro Periode bzw. Zyklus mind. 20 Zeitschritte haben.

 
Also ich habe derzeit Zeitschritte von 0,001 Sekunden probiert und es ergaben sich keine besseren Ergebnisse. Irgendwann ist die Rechenzeit zu groß wenn ich noch kleiner gehe...
 
Über die erste Ableitung der Zeit ergibt aus der Verschiebung die Geschwindigkeit und über die zweite Ableitung die Beschleunigung. Somit ist mir das Ziel nicht klar. Denn die Auswertung der Randbedingung -Verschiebung (Geschwindigkeit und Beschleunigung) ergibt aus meiner Sicht nur als überschlägige Kontrolle Sinn, jedoch nicht als genaue Übereinstimmung der Ableitungen.
Bezüglich den Rechenkapazität ist auch wieder die Modalanalyse zu empfehlen. Hier sind keine kleinen Zeitschritte erforderlich.
 

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