An die Regelungstechniker

Lohnt sich ein Master im Bereich Regelungstechnik, wenn ich später in dem Gebiert arbeiten möchte? Mir scheint es, als ob der Master zu theoretisch wird (Nonlinear control, Optimal control, etc.). Wird solch ein Wissen in der Industrie überhaupt benötigt? Oder tut es dort doch einfach ein Linearregler?
 
wegen der letzten Frage zu Industrie:
Zunächst sollte klar sein, was der ideale Bewerber ist aus Sicht der Entscheider ist
Er/Sie hat:
  1. Gute bis sehr gute Studienleistungen am besten in Regelstudiendauer
  2. Passende Spezialisierung die in Stellenanzeige gefordert wird
  3. Thematisch passende Abschlussarbeit am besten in einem ähnlichen oder gleichen Industriebetrieb
  4. Praktika und Studentenjobs in der Branche in der man arbeiten will
  5. Auslandserfahrung
  6. Passende Persönlichkeit usw.
Dazu kommen 7. 3-5 Jahre Berufserfahrung auf der speziellen Stelle die ausgeschrieben ist.
Erst wenn sich wenige finden die dies erfüllen, geht das Unternehmen etwas von den Wunschvorstellungen zurück.

Der Master ist nötig um die oberen Punkte erfüllen zu können, falls noch nicht geschehen.
Als Berufseinsteiger hat man es trotzdem extrem schwer Standard-Einsteiger Jobs in der Industrie zu bekommen.

Hundert und mehr erstklassige Bewerbungen werden es schon sein müssen, wenn man bedenkt dass sich bis zu 50 ähnlicher Bewerber auf die gleiche Stelle bewerben können. D.h. 6 Monate vor Masterabschluss intensiv mit Bewerbungen beschäftigen, wenn man idealerweise nahtlos in eine Anstellung übergehen möchte.

Die Frage nach nichtlinear oder linear fällt damit in Kategorie 2, 3, 4 und 7.
 
Zuletzt bearbeitet:
Grundsätzlich gilt, je höher der Abschluss desto besser und umso weiter kannst du damit kommen. Lass dich nicht verunsichern, gute Regelungstechniker werden gesucht, Regelung ist eine der wichtigsten Themen für Industrie 4.0, autonomes Fahren usw.
Und nein, ein einfacher Linearregler reicht in vielen Bereichen schon lange nicht mehr aus. Die Welt ist nämlich nicht linear...
 
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