Als KFZ-Mechatroniker zum staatlich geprüften Maschinenbautechniker

ist eine zuverlässige Methode, um durchzufallen.
Kommt stark auf die Schwierigkeit der Fort-/Ausbildung/ des Studiums und die eigene Intelligenz an. Ein Sheldon Cooper könnte - ohne je Maschinenbau gelernt zu haben - wohl direkt die Abschlussprüfung zum Maschinenbautechniker bestehen, wobei jemand mit einem IQ von 70 wohl auch mit 12 Stunden-Lerntagen mit dem Prof persönlich als Nachhilfelehrer kein Physikstudium schaffen dürfte. Je größer das Ungleichgewicht, desto höher das erforderliche Lernpensum, um Erfolg zu haben.

Manchmal reicht es eben doch, ein paar Tage vorher zu lernen. Ich finde das auch nicht gut, aber auch ich habe es in bestimmten Klausuren (so genannte Bulemieklausuren), wo es vor allem um Auswendiglernen geht, so gemacht, weil die Zeit einfach in die Fächer, wo man richtig lernen musste, floss. Unschön, aber so ist es nun mal.
 
Ja klar! Denke mit mittlerer Reife, hast Du schon mal bessere Vorkenntnisse als ich...
Laut meinem Arbeitsvertrag bin ich "Produktentwicklungskonstrukteur" (steht tatsächlich so im Arbeitsvertrag) :D.
Ich bin bei einem kleinen Konstruktionsdienstleister als Konstrukteur angestellt. Aufgabenbereich ist 3D-Konstruktion und Zeichnungen. Bereiche bisher viele (beim selben Arbeitgeber!)! Von Heckklappeninnenverkleidungen über Telefone, Elektromotoren, Aufzugstechnik, Kraftstofftanks bis hin zu Fertigungsanlagen, Operationstischen und Zubehör... Also alles was ich in die Finger bekomme, bzw. der Kunde braucht!

Manchmal reicht es eben doch, ein paar Tage vorher zu lernen. Ich finde das auch nicht gut, aber auch ich habe es in bestimmten Klausuren (so genannte Bulemieklausuren), wo es vor allem um Auswendiglernen geht, so gemacht, weil die Zeit einfach in die Fächer, wo man richtig lernen musste, floss.
Das kann ich noch mit reinen Lernfächern wie BWL oder (bei mir hieß das) Produktionsorganisation ergänzen. Die Fächer haben mich so gar nicht interessiert. Da bin ich auf 4-Gewinnt gegangen...
 
Wie hoch ist der Lernaufwand bei einer Vollzeit Weiterbildung? Jeden Tag nach der Schule am Abend lernen oder genügt das teilweise nur und vor den Prüfungen dann wirklich nochmal arg?
Welchen Umfang hat eigentlich die Abschlussprüfung?
Lernaufwand ist doch eher gering, wenn man schon ein wenig Ahnung hat. Die Prüfungen wiederholen sich in den Themen, sodass man kaum überrascht wird. Nach dem Motto: 1. Aufgabe ist das Ishikawa-Modell, 2. Aufgabe ist...
So ist es dann natürlich relativ einfach, sich nur auf die Prüfungen vorzubereiten. Wem Mathe und Physik eh liegen, der hat nochmals Vorteile. Generell ist das Niveau aber unterm Abitur anzusetzen.
für den Abschluss kann und sollte man vllt. auch die ganzen Themen mal durchgewälzt haben, ich persönlich kannte schon ziemlich viel von meiner Ausbildung und habe mir bis aufs Tutorium eigentlich kaum etwas angeguckt und bin bei den „Hauptfächern“ mit ca. 3-4 Tagen Lernaufwand durchgekommen.
Wer allerdings ein Top-Zeugnis möchte, muss sich dafür aber auch definitiv gut vorbereiten, ansonsten ist es einfach ein seeehr langer aber verhältnismäßig günstiger und einfacher Titel, den man erwerben kann.
 
??? Sind soweit ich weiss doch auch die gleichen Prüfungen^^ Warum soll man das nicht vergleichen können?
Nein sind sie nicht, wie kommst du drauf?
Inwiefern? Das ist doch der gleiche Abschluss.
Ist der selbe Abschluss, richtig. Aber bei einer Vollzeit Weiterbildung bist du viel tiefer in der Praxis als das bei einem Fernstudium möglich ist.
Und zudem kann man nicht wie beim DAA davon ausgehen das Arbeiten/Prüfungen nach Schema F aufgebaut sind.
 
Aber bei einer Vollzeit Weiterbildung bist du viel tiefer in der Praxis als das bei einem Fernstudium möglich ist.
Und? Wenn der Titel der Gleiche ist, ist der Wert doch nicht anders. Von daher sind das nicht
Und letztendlich geht es doch nur um den Titel. Der Bachelor eines dualen Studenten ist doch auch kein Anderer als der eines Vollzeitstudenten.
 
Nein sind sie nicht, wie kommst du drauf?

Ist der selbe Abschluss, richtig. Aber bei einer Vollzeit Weiterbildung bist du viel tiefer in der Praxis als das bei einem Fernstudium möglich ist.
Und zudem kann man nicht wie beim DAA davon ausgehen das Arbeiten/Prüfungen nach Schema F aufgebaut sind.
Die Prüfungen sind also nicht ähnlich aufgebaut, wenn ich jetzt beim DAA die Vollzeitschule oder wo auch immer machen würde, anstatt der Teilzeit? Ernsthaft? Sind deren Prüfungen schwieriger?? Das wäre mir ja was ganz Neues^^
Und nein, die sind nicht viel tiefer in der Praxis, sondern in der Theorie ;)
 
Ich bezog mich auf die Aussage von noir87, wollte aber nicht alles zitieren.
Es ging mir um den Ablauf der Weiterbildung, den Lernaufwand und die Klausuren/Prüfungen. Nicht um den Titel.
Die einzelnen Prüfungen mögen ja unterschiedlich sein, logisch, die Qualität der Prüfungen aber eher nicht, schließlich wird ja auch die Teilzeitvariante zugelassen, daher wird der Schwierigkeitsgrad nicht sonderlich abweichen, egal ob Vollzeit oder Teilzeit. Es ist ja eher so, dass man das Ganze normalerweise viel besser lernen kann, wenn man die Schule Vollzeit besucht. Bei Teilzeit ist einem sehr viel selbst überlassen.
Und der Aufwand richtet sich immer nach den eigenen "Wünschen/Umständen". Wie intelligent bin ich, was möchte ich für Noten haben, wie schnell kann ich mir neue Sachen aneignen.
Manche werden definitiv, egal ob Vollzeit oder Teilzeit, Probleme mit diesem "Studium" haben, einige andere werden aber ohne großen Aufwand so durcheiern können, ohne sich auch nur einmal wirklich damit großartig auseinandergesetzt zu haben (Niveau ist nun mal unterm Abitur).
Uns wurde in der Teilzeitklasse auch gesagt, theoretisch müsste man sich beinahe jeden Tag 1-2 Std. hinsetzen und die Sachen durchgehen und lernen. Wirds gemacht? Nö. Muss man es machen um durchzukommen? Jein. Wie oben geschrieben hängt es von einem selbst ab...
 
Die Prüfungen sind also nicht ähnlich aufgebaut, wenn ich jetzt beim DAA die Vollzeitschule oder wo auch immer machen würde, anstatt der Teilzeit? Ernsthaft? Sind deren Prüfungen schwieriger?? Das wäre mir ja was ganz Neues^^
Und nein, die sind nicht viel tiefer in der Praxis, sondern in der Theorie ;)
Sie sind anders, du kannst in Mathe z.b. nicht davon Ausgehen das bei der ersten Aufgabe eine Kurvendiskussion dran kommt mit maximal x².
Das gleiche in Englisch, Physik usw. Man muss sich eben mit den Materie beschäftigen und nicht nur Stumpf alte Klausuren durchrechnen.


Also wenn für dich dinge wie CAD Übungen, Werkstattunterricht, Laborunterricht zur Theorie gehören hast du recht. Ich sehe es als praktische Anwendung von dingen die man im Theorie Unterricht gelernt hat. Und das fehlt eben beim DAA komplett.
 
Sie sind anders, du kannst in Mathe z.b. nicht davon Ausgehen das bei der ersten Aufgabe eine Kurvendiskussion dran kommt mit maximal x².
Das gleiche in Englisch, Physik usw. Man muss sich eben mit den Materie beschäftigen und nicht nur Stumpf alte Klausuren durchrechnen.


Also wenn für dich dinge wie CAD Übungen, Werkstattunterricht, Laborunterricht zur Theorie gehören hast du recht. Ich sehe es als praktische Anwendung von dingen die man im Theorie Unterricht gelernt hat. Und das fehlt eben beim DAA komplett.
Nope, auch das ändert sich periodisch. Ab und zu ne Kurvendiskussion, dann wieder mal ne andere Aufgabe. Der Schwierigkeitsgrad ist das Entscheidende. Und auch in der Vollzeitschule rechnet man stumpf mit alten Klausuren zur Vorbereitung :D

Und nochmal nein, auch beim DAA übt man zum Beispiel mit nem CAD-Programm. Aber wie gesagt, das Meiste ist einem selbst überlassen.
Der Aufwand liegt allein an dir!!! Ob Vollzeit oder Teilzeit ist einfach nur egal...
 
Nope, auch das ändert sich periodisch. Ab und zu ne Kurvendiskussion, dann wieder mal ne andere Aufgabe. Der Schwierigkeitsgrad ist das Entscheidende. Und auch in der Vollzeitschule rechnet man stumpf mit alten Klausuren zur Vorbereitung :D

Und nochmal nein, auch beim DAA übt man zum Beispiel mit nem CAD-Programm. Aber wie gesagt, das Meiste ist einem selbst überlassen.
Der Aufwand liegt allein an dir!!! Ob Vollzeit oder Teilzeit ist einfach nur egal...
Also ich hab noch keine Matheprüfung gesehen, egal ob Tutorium oder Staatliche die nicht mit der Kurvendiskussion begann. Gerade bei Mathe gibt es so gut wie keine Abweichung vom Schema F.

Richtig, bei DAA übt man auch mit einem CAD Programm, einem 2D Programm namens DigCAD. Hat mit aktuellen Software wie Solidwork uns Co. nicht viel gemeinsam.

Aber lassen wir das, wir kommen auf keinen gemeinsamen Nenner.
 
Kurvendiskussion mit maximal x²... und der Techniker möchte gerne auf der Stufe mit dem Bachelor stehen 😁

Aber mal ehrlich. Würde man Klausuren so stellen, dass in 120 Minuten Neues erfunden werden muss und "Kochrezepte" nicht greifen, dann würde kaum jemand die Hochschule mit einem Abschluss verlassen.
 
Kurvendiskussion mit maximal x²... und der Techniker möchte gerne auf der Stufe mit dem Bachelor stehen 😁
Tut er (faktisch) nicht, da darf sich auch kein Techniker etwas vormachen. Schlimm wird es dann, wenn Leute einen "Klassenkampf" vom Zaun brechen. Und das kommt auf beiden Seiten vor.

Würde man Klausuren so stellen, dass in 120 Minuten Neues erfunden werden muss und "Kochrezepte" nicht greifen, dann würde kaum jemand die Hochschule mit einem Abschluss verlassen.
Kochrezepte greifen oft, das stimmt - aber nicht immer.
 
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