abgeglichene Brcke

Hallo,

ich sitz grad über ner Übungsklausur und komm nicht weiter.
Gegeben ist die abgeglichene Brücke im Anhang da sind aber 2 Spannungen drin, wie kann ich das Lösen?

Dankeschön

Christian
 

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Du hast ja schon alle Widerstände und die beiden Spannungen angegeben, Christian. So ist die Brücke jedenfalls nicht abgeglichen. Welche Variable soll man zum Abgleich verändern?

Z.B. mit U5 = 1V wäre die Brücke abgeglichen
 
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Die Brücke ist, wie Isabell schon gesagt hat, natürlich nicht abgeglichen. Es handelt sich ja noch nicht einmal um eine klassische Brückenschaltung. Was ist eigentlich die Aufgabenstellung? Soll I5 bestimmt werden? Dann solltest du das zumindest erwähnen.

Falls tatsächlich I5 bestimmt werden soll, löst Du das Problem am besten mit dem Ersatzquellenverfahren.
 
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Hallo,

ja, I5 ist gesucht aber die Widerstände sind doch so gegeben dass die Brücke abgeglichen ist.
Ich bräuch halt bitte mal irgend nen Ansatz wie ich damit weiterkomme

danke

Christian
 
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Zitat von ChristianG:

Gut, dass Du das mal erwähnst.

Zitat von ChristianG:
... aber die Widerstände sind doch so gegeben dass die Brücke abgeglichen ist.

Welche Brücke? Das ist doch gar keine Brückenschaltung. Eine Brückenschaltung, bei der du die bekannte Abgleichbedingung anwenden kannst, besteht ausschließlich aus passiven Elementen (vier Längswiderständen und ggf. einem Querwiderstand), wobei die gesamte Schaltung von einer konstanten Spannung oder von einem konstanten Strom gespeist wird. Ist das hier der Fall?

Zitat von ChristianG:
Ich bräuch halt bitte mal irgend nen Ansatz wie ich damit weiterkomme

Wie bereits gesagt: Ersatzquellenverfahren

Du kannst aber auch jedes andere Netzberechnungsverfahren verwenden. Es handelt sich ja um ein ganz normales Netzwerk mit mehreren Widerstäden und Spannungsquellen, bestehend aus 3 Maschen und 3 Knoten. Als Lösungsverfahren bieten sich an

1. vollständiges Gleichungssystems (3 Maschen und zwei Knotenpunktgleichungen) oder
2. das Maschenstromverfahren (3 Maschengleichungen) oder
3. das Knotenspannungsverfahren (2 Knotenpunktgleichungen) oder eben
4. das Ersatzquellenverfahren (Bestimmung der Leerlaufspannung und des Innenwiderstandes der Ersatzquelle bzgl. der offenen Klemmen von R5.

Da nur ein einziger Strom gesucht ist, bietet sich das Ersatzquellenverfahren geradezu an.
 
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Das bedeutet ich addier die beiden Spannungen und rechne dann weiter?
das kann doch so net klappen.

Sagt mir mal was für I 5 rauskommt dann kann ich meine rechnung überprüfen

danke
 
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OK
Ich schreib ne Klausur in Etechnik.
Das ist eine Übungsaufgabe, die ich blöderweise ohne Lösung gefunden habe.
Jetzt hab ich die Aufgabe in dieses Forum gestellt um mir Hilfe zu holen.
Nachdem ich aber auf kein gutes Ergebnis komme und beim besten Willen nicht mehr weiß, wie ich diese Aufgabe lösen soll, da die anpesprochenen Verfahren nicht zum Ergebnis I= 50mA führen, bitte ich um eine ausführliche Lösung bzw Erklärung der Schaltung.
Punkt 1 ist diese Brücke abgeglichen (fließt zwischen den Zweigen ein Strom)?
usw.

Ich will doch einfach sowas schon mal gesehen haben wenns denn dan losgeht.
Mit den voher genannten Verfahren komm ich auf keinen "grünen" Zweig, da ich ja 2 Spannungen in der Schaltung habe, und ich nicht weiß wie ich damit umgehen soll.

Dankeschön

Christian
 
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Du schreibst 'ne Klausur in E-Technik? Dann musst du auch E-Technik-Unterricht oder E-Technik-Vorlesung gehabt haben. Und dort sind Netzwerkberechnungsverfahren behandelt worden. Es hat wenig Zweck, im Rahmen dieses Forums die Vorlesung / den Unterricht zu ersetzen, das würde viel zu weit führen. Deshalb mein Rat: Schau in Deine Aufzeichnungen oder ins Lehrbuch und erarbeite dir den Stoff selber. Das kann niemand anderer für Dich tun.

Und noch einmal: Es handelt sich um keine Brückenschaltung. Warum reitest Du immer noch darauf herum? Und wieso fragst Du nach dem Strom im Querzweig, der in Deiner Aufgabe doch gar nicht verlangt ist? Aber wenn Dich die Antwort glücklich macht: Natürlich fließt dort ein Strom. Frage nun aber nicht warum. Denn dann sind wir wieder am Anfang: Netzwerkberechnung. Daür musst Du selber arbeiten! Einen "Nürnberger Trichter", mit dem man Dir Wissen und Weisheit eintrichtern könnte, gibt es nicht.
 
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Korrektur:
Bei meiner Berechnung habe ich aus Versehen R1 und R3 vertauscht (was möglicherweise auch so gemeint war), so dass die richtige Lösung lautet, sofern R1 und R3 wirklich so, wie eingezeichnet, stimmen: I5=42,9mA.
 
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Ich rechne es mal mit dem Kreisstromverfahren, Christian.
Zunächst Deine Zeichnung 1
Code:
ik1      ik2      ik3     =
60        0        -30    1
0        20        -10    -5
-30      -10      94      4
Lösung
ik1 =  0,0301801802 A 
ik2 = -0,2364864865 A 
ik3 =  0,027027027  A
 

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Jetzt ohne den von Dir mit Brücke bezeichneten Draht:
Code:
ik1      ik2          =
80       -40          -4
-40       95          4
Lösung
ik1 = -0,0366666667  
ik2 =  0,0266666667

Hier ist I5 also 26,7mA
 

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Ach, die Linkadresse habe ich vergessen, Christian,
könnte ja sein, Du kannst das Kreisstromverfahren noch nicht.
http://forum.physik-lab.de/sutra56.html#56

Oben hatte ich 94 statt 95 getippt
Richtige Lösung:
1 0 0 0,03
0 1 0 -0,2366666667
0 0 1 0,0266666667 = I5

Das ist ja komisch, GvC, das sieht doch wie abgeglichen aus, auf Stom 26,7mA in R5?
 

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Versuchen wir mal die Ersatzquelle (Brücke ohne den R5)
Uo = 5/2 - 1/2 = 2V
Ri = 30/2 + 10/2 = 20 Ohm

I5 = 2V / (20 + 55) = 26,6mA

Aha, das ist doch die einfachste Rechnung.

Ach noch ein Blödsinn, ich habe die Werte von R1 und R4 vertauscht
Also neuer Versuch
 

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Neuer Versuch:
Uo = 5*10/40 - 1*10/40 = 1V
Ri = 2*(10 || 30) = 15 Ohm

I5 = 1V / (15 + 55) = 14,3mA
 
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Nochmal mit Kreisstrom
Code:
ik1      ik2     ik3     =
40       0       -10     1
0        40      -10     -5
-10     -10      75      4

ik1 =  0,0357142857  
ik2 = -0,1142857143  
ik3 =  0,0428571429
Endlich die 42,9mA

Wohl nicht mein bester Tag heute?
 

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Ich fürchte, Isabell, dass unser Fragesteller weder mit Deiner Rechnung noch mit meinen Hinweisen was anfangen kann. Er kennt kein einziges Berechnungsverfahren und ist überdies offenbar der Meinung, dass er das auch nicht braucht. Ich verstehe allerdings nicht, wie er mit dieser Haltung sich auf eine Prüfung vorbereiten kann.

Dabei ist der vorliegende Fall doch wirklich aus dem Kindergarten.
Bei Anwendung des Ersatzquellenverfahrens lässt sich alles außer dem letzten Rechenschritt (I5=3V/70Ohm) im Kopf rechnen. Dass der Innenwiderstand 15Ohm ist, sieht man auf Anhieb, und dass der Spannungsabfall an R4 3/4*U2 und der an R3 3/4*U1 ist, sieht man auch sofort. Die Leerlaufspannung ergibt sich dann ebenfalls sofort im Kopf. Na ja ...
 
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