Abbruch der Weiterbildung auf Grund fehlendes Meister-Bafög

Moin,

Ich bin gerade in einer brisanten Situation, deshalb habe ich mich bei euch im Forum registriert um eventuell Personen anzutreffen, dessen Situation ähnlich war.

Zur Situation.
Ausbildungsende zum Elektroniker für Betriebstechnik 2016
6 Monate Baustromtechniker
Anmeldung zur Meisterschule mit hilfe des Meisterbafögs.
Seit 01.01.17 Angestellt als Service Techniker.

Als ich in meiner Probezeit beim Baustromtechniker gekündigt worden war, habe ich mich zu erst Bewerbungen rausgeschickt. Ein paar Gespräche habe ich geführt, jedoch die Gehaltszahlung passten mir nicht (10,50€ - 12€ als Betriebstechniker).

Also habe ich mich, bei mir in Hamburg, beim "Elbcampus" vorgestellt.
Dort hatte ich einen Termin mit einem Berater, der mich aufgeklärt hat, wie das mit dem Bafög funktioniert und wie die Kosten sind und und und. Der berater sagte mir, dass ich Bafög fähig sei und der Antrag mindestens. 6 Wochen dauert, kann aber auch 2 Monate betragen.
Ich hab mir das Ausgerechnet ob ich die 2,3 Monate überbrücken kann (Urlaub wurde mir ausbezahlt bei der alten Firma, so dass ich die 2,3 Monate überbrücken konnte und mir einen Laptop zu kaufen den ich für die Ausbildung benötigen würde.
Arbeitsamt wurde mir gekündigt, da ich mich auf ihre Job vorschläge zurückgegriffen habe.

Das gesrpäch mit dem Berater war anfang September, Bafög Antrag losgeschickt und mit der Schule begonnen.
Nach 3 Monaten, Anfang Dezember, kam immer noch keine Antwort vom Bafög Amt.
Also bin ich auf die Suche gegangen, wer mir für Miete, Essen, Bahnkarte, etc. Geld vorstreckt oder ähnliches.
Jobcenter konnte mir nicht helfen, verwies auf das Bafög-Amt.
Bafög-Amt konnte mir nicht helfen, verwies auf das Jobcenter.
Die Schule forderte Geld, welches ich nicht besaß, jedoch boten sie mir eine Stundung an, bis das Bafög eintritt. (Schonmal eine Hilfe, ersetzt jedoch nicht meine Nahrung, Miete, etc.)

Da ich im Dezember die Miete nicht auf den Tisch legen konnte, habe ich Angst um meine Existens gehabt, also beschloss ich mich mit meiner Abgeschlossenen Berufsausbildung erneut auf Jobsuche, mit erfolg und begann am 01.01.2017 meine neue Arbeitstelle. (Unterschrieben 12.12.16).
28.12.2016 kam dann ein großer Briefumschlag, mit dem Bafög bescheid, sie würden es mir gewähren, wenn ich noch 1, 2 Dokumente losschicke.
Da ich mehr als Angst um meine Existens hatte und mir dabei gedacht habe, wie lange das denn noch dauern könnte. Habe ich diesen Brief ignoriert und mit meinem Job angefangen.

Heute sitze ich hier und hab Ansprüche von der Meisterschule ~8000€ für den E-Bereich und ~2000€ für den Kaufmann.

Ich erwarte hier kein 100% rechtliches Fachwissen, eventuell hat jemand so ein ähnlichen Fall gehabt und kann da nötige Tipps weiterreichen.
Eventuell, kann sich einer vielleicht ein Beispiel nehmen, wie man es nicht machen sollte ;) .

Vielen Dank für´s zuhören ! :)
 
Hast du deinen Text vor dem Absenden mal Korrektur gelesen? Er ist teilweise ein wenig wirr.

Warum bist du - als du kein Geld hattest - überhaupt zum Jobcenter gegangen? Da dein Techniker in Vollzeit absolviert wird, war das Jobcenter nicht für dich zuständig, da du somit auch gar nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung standest.
Mit welcher Begründung hat das Bafögamt dich abgewiesen? Meines Wissens nach kann man sich Bafög vorab auszahlen lassen, gerade wenn die Bearbeitung länger dauert. Ging bei mir (vor ca. 15 Jahren) auch.

Mit dem hier komme ich noch am wenigsten klar:
Heute sitze ich hier und hab Ansprüche von der Meisterschule ~8000€ für den E-Bereich und ~2000€ für den Kaufmann.

Warum hast du Ansprüche für bestimmte Fachrichtungen?
Ich kenne es so, dass man Anspruch auf Bafög hat, weil man den sgT absolviert, aber nicht für bestimmte Fachrichtungen.

Teile dem Bafögamt mit, dass du deine Weiterbildung abgebrochen hast und schick noch die fehlenden Dokumente hin. Dann bekommst du zumindest für die Zeit, die du den Techniker absolviert hast, noch Bafög nachgezahlt.
 
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