Was genau soll die Kernaussage des Beitrags sein?
Sorry, so viel komische, sinnnlos aneinander gereihte Sätze habe ich selten gelesen.

Die Eingangsfrage wird übrigens auch nicht beantwortet.
 
Mein Standpunkt ist folgender: studieren lohnt sich, allerdings sollte man die notwendige Disziplin und das Potential dazu mitbringen. Mit einem schwachen Notendurchschnitt wird kein guter Studienabschluss realisiert. Es stehen nach einem erfolgreichem Studium weitere Türen offen und der Karriereleiter steht keine Qualifikations-Hürde im Weg. Als Techniker hat man nun mal keinen akademischen Grad.
 
Das heißt nur, das ich es erlebt habe das Kollegen mit der gleichen Position (einer Techniker und der andere Ingenieur) die Wahl für die höhere Position auf den Ingenieur gefallen ist...
 
Ein Studium ist meistens nicht so praxisnah aber ermöglicht einem theoretisches Wissen auf einem anderen Level zu verstehen und sich anzueignen. Ich glaube man kann nicht so pauschal sagen das eine ist besser. Wer in der Praxis ist kann sehr viel Erfahrungen sammeln die ein Student dann erstmal nachholen muss...:angelic:
 
Ich kann diese Ingenieur-Techniker-Vergleiche nicht nachvollziehen. Verstärkt wird dies auch noch durch die Diskussion des DQR, welchen viele gänzlich missinterpretieren bzw. es bewusst missverstehen wollen, um ihren Status aufwerten zu wollen - was eigentlich überhaupt nicht nötig ist. Dass beide Ausbildungen völlig verschiedene Berufsfelder ansprechen, muss doch jedem bewusst sein. Eine akademische Ausbildung mit einer klassischen Berufsausbildung zu vergleichen ist Irrsinn. Ich würde niemals einen Dr.-Ing. bitten meinen Dachstuhl zu decken, genauso wenig würde ich einen Techniker bitten eine hochkomplexe FEM-Analyse anzufertigen. Jeder Abschluss hat seinen Platz in der Industrie und Wirtschaft, sind aber keineswegs gleichartig - was auch gut so ist, da jeder seine Stärken auf seinem Gebiet aufweist. Also, Schuster, bleib bei deinem Leisten.
 
Ein Techniker reicht völlig aus! und auch finanziell ist es sicherlich die bessere Wahl! Diese Sätze fallen mir als Akademiker schwer, doch es ist leider die Realität. Als ich nach meiner Schlosser lehre beschloss, die FH zu besuchen um später einmal "Ingeniuer" zu werden, war ich völlig zuversichtlich, auch einen entsprechenden gut bezahlten Job zu kriegen, da lag ich vollkommen daneben. Um dies kurz und klar zu Schildern, nenne ich einige Faktoren die eine Karriere fördern- und umgekehrt. Um auf einem OEM/ Dax-Konzern oder IGM-Tarif zu landen, braucht es beziehungen wie Vitamin B, um aufzusteigen gilt dieses bsp. ebenfalls. Das Studium ist eine vorraussetzung, um sich Überhaupt sich als "Ingenieur" zu bewerben, da aber die Nachfrage an Absolventen rasant gestiegen ist und anstatt abzunehmen, weiter zunehmen wird, bleibt in Zukunft nur noch ein durchkämpftes Bewerbungsmarathon um die "geeignetesten (Besten, erfahrenen). D.h. um einen sicheren Job zu finden, braucht es im STUDIUM!! Also während man Studiert!! Ingenieurserfahrung durch diverse Praktika, Abschlussarbeiten und dies allesamt in 6 bis 7 Semestern mit einem sehr guten oder Guten GESAMTSCHNITT! Da, heute fast jeder Studiert, wird sich daran auch nicht viel ändern, eher im Gegenteil. Es muss meistens ein Master, mit Berufserfahrung her, mit 3-4 Fremdsprachen, branchenkenntnissen und das am besten nicht älter als 25. Als einen, mit Südländischen orientalischen Herkunft, wird die situation noch verschlechtert, also in meinem Fall hat sich eine Ausbildung- sowie Studium niemals gelohnt, sitze an einem Schuldenberg mit Master in Maschinenbau, ei zweites ist im Anlauf im bereich Werkstoffe aber mit Anfang 30 sehe ich keinerlei Hoffnung mehr.
 
Dein Ernst? Dass der Fachkräftemangel in den Ingenieurwissenschaften durchaus eine Lüge ist, ist nachvollziehbar. Nichtsdestotrotz sind die Aussichten immer noch gut bis sehr gut. Der akademische Arbeitsmarkt ist halt anders als der nicht-akademische. Zum einen dauern die Stellenbesetzungsprozesse länger. Je anspruchsvoller die Tätigkeit, desto genauer schauen sich die Unternehmen die Bewerber an. Zum anderen ist der Bewerbungsprozess komplizierter, der dann auch mehrere Runden haben und zum Beispiel ein Assessment-Center beinhalten kann. Man bewegt eben auf einem sehr hohen Niveau mit anderen Bewerbern. Wenn du allerdings deine Bewerbungen so verfasst wie diesen Beitrag, sehe ich allerdings schwarz und würde direkt den Master abbrechen. Das wäre nur Zeitverschwendung.
 
Am besten man hat beides ;) Ein Ing. mit jahrelangem Praxisbezug - beste Kombi.
Das Studium lohnt sich vor allem durch mehr offene Türen, mehr Gehalt und komplexere Aufgaben.
Zumindest meine persönliche Erfahrung.
 
Am besten man hat beides ;) Ein Ing. mit jahrelangem Praxisbezug - beste Kombi.
Praxisbezug...

Hab ich auch drauf geschwört, dass das was wert ist, als ich angefangen habe zu studieren (habe vorher eine Lehre gemacht). Musste aber sehr schnell feststellen, dass das rein gar nichts im Studium bringt. Im Gegenteil, ich musste mich mehr anstrengen als meine Kommilitonen, die gerade vom Abi kamen, weil die "drin" waren. Einziger Vorteil war, dass ich älter war und somit den Willen hatte, mich da auch wirklich hinterzuklemmen, was ich mit 18 nicht gehabt hätte. Aber das ist individuell.

Als ich fertig war, hatte ich das Nachsehen gegenüber meinen Kommilitonen, die direkt angefangen haben, zu studieren. Die waren 3 bis 4 Jahre jünger als ich. Im Umkehrschluss hatten gleichaltrige Ingenieure schon ein paar Jahre Berufserfahrung, während ich erst grad fertig war.

Also allgemein: Wenn man weiß, dass man studieren will, dann direkt. Alles Andere hat Nachteile gegenüber dieser Variante.

Ausnahme ist vielleicht das duale Studium, aber das ist was für Elite-Abiturienten oder Leute mit Beziehungen (die richtigen Eltern).

In meinem konkreten Fall: Als ich Abi gemacht hatte, wollte ich halt nicht studieren, sondern arbeiten. Mein schlechter Abischnitt hat es mir auch gar nicht ermöglicht, direkt zu studieren. Ich bin nach meiner Lehre die Wartesemesterregelung ins Studium gerutscht. Gut war ich erst im Studium, wo ich Ballast wie Englisch, Musik und so nicht mitziehen musste.
 
Ich denke mal, die Aussage zum Ingenieur mit Praxis-, lieber Anwendungserfahrung genannt, bezieht sich auf den Arbeitsalltag, weniger auf die Ausbildung selbst, die man bis dahin zu leisten hat.
Ansonsten bin ich voll bei dir, habe den gleichen Weg, erst Lehre, dann Studium.
Anwendungserfahrung ist extrem wertvoll aber bei guten Grundlagen recht schnell vorhanden.
Andersrum ist das weit schwieriger: das Grundlagenwissen nach dem Studium nochmal wirklich zu verbessern...sehr schwierig bzw. erfordert dann im Selbststudium die gleiche Disziplin wie als Student, also gerne mal richtig hart.
Dazu kommt noch, dass man keine Probleme haben sollte trocken aus Büchern zu lernen, es gibt ja nunmal keine Lerngruppe mehr...
Praxiserfahrung(ist für mich nicht das Gleiche wie Anwendungserfahrung) ist nice to have aber letztlich nicht notwendig bzw. mit den Willen dahinter kein Problem, sich das in den Grundzügen anzueignen.
Bis ins Letzte muss man als Theoretiker eh nicht Bescheid wissen, dafür gibts Leute, die das praktisch draufhaben.
Auf die sollte man natürlich ein Ohr haben, Missachtung dessen führt auch für den tollsten Ingenieur zum Misserfolg.
Um die Frage des TE zu beantworten: ja, die lange und harte Studium hat sich gelohnt.
Es ist nicht allein der Gedanke an das Geld, es ist eine höhere Freiheit bzw. mehr Möglichkeiten, imho schönere Arbeit(szeiten), i.A. weniger Probleme mit Kollegen, sprich andere Klientel etc.
Abschließend gibt es für jemanden, der in sein Fachgebiet abtauchen möchte und dafür wirklich brennt keine Alternative.
Nur mit den theoretischen Hintergrund aus dem Studium hat man das Rüstzeug um gewisse Sachen verstehen zu können.
Sprich man sollte eher weniger des Geldes/Statuses wegen studieren(lässt sich eh nicht planen), sondern weil man Bock drauf hat.
 
Sprich man sollte eher weniger des Geldes/Statuses wegen studieren(lässt sich eh nicht planen), sondern weil man Bock drauf hat.
So ist es. Letztendlich gibt es eh keinen "richtigen" Weg, da man seine Entscheidungen entweder nach derzeitiger Lage trifft oder spekuliert, dass die Lage irgendwann anders ist. Vorhersagen kann das niemand. Somit kann sich eine Entscheidung, die, als sie getroffen wurde gut war, später falsch sein, weil sich die Lage geändert hat. Man stelle sich zum Beispiel vor, man hat Anfang 2020 eine kleine Disko eröffnet und dann kam ab März Covid. Man muss sich immer auf die Gegenwart einstellen. Und da man eh nicht weiß, was später mal ist, empfehle ich immer das zu machen, was man machen will: unabhängig davon, wie viel Geld man verdienen könnte. Geld ist eh ganz schnell weg ;)