Sich als Techniker selbstständig machen

Wer trotz bestandener Prüfungen und ausreichender Mühe keinen guten Job findet, der kann als Techniker auch seinen eigenen Weg in die Selbstständigkeit beschreiten. Dasselbe gilt für Berufspraktiker, die in der Ausübung ihrer Tätigkeit keine rechte Erfüllung finden.

Zunehmende Routine schleicht sich ein, tagaus tagein läuft alles nach dem gleichen Schema ab. Dabei könnte es ganz anders sein: Statt mitunter fragwürdigen Weisungen zu folgen, lässt sich der Alltag ebenso mehr oder weniger selbst bestimmen. Möglichkeiten dafür bieten sich zuhauf, wenn man nur nach ihnen sucht und ein gewisses Risiko einzugehen bereit ist. Im Folgenden soll das eine oder andere Appetithäppchen gereicht werden, ohne dabei allzu sehr ins Detail zu gehen.

Die Seele der Gerätschaften im Blickfeld haben

Es ist doch so, dass man Ahnung von den Dingen muss und nicht bei der ersten fachkundigen Rückfrage ist Straucheln geraten darf. Wem fiele das leichter als jemandem, der etwa ein Spezialwerkzeug nicht nur eindrucksvoll vorführen, sondern notfalls auch auseinander bauen kann? Anschließend wird es selbstverständlich voll funktionsfähig erneut zusammengesetzt. Von früh bis spät ist man mit seinen Schätzen unterwegs zu verständigen Nutzern, die wirklich Bedarf haben. Und das verhält sich deshalb so, weil man ihn zuvor kompetent in Erfahrung bringen konnte.

Schmutzige Finger oft unvermeidbar

Eine Alternative dazu bietet sich im Franchising, wenn man auch der Umwelt einen Dienst erweisen und daraus seinen Nutzen ziehen möchte. Ist Ihnen schon einmal Bratfett begegnet, das sein Haltbarkeitsdatum offensichtlich längst überschritten hatte? Dann ist es auszutauschen, wenn man nur weiß, wo man es lassen kann. In diese Lücke springt ein System, das an technischen Finessen nichts zu wünschen übrig lässt, nur muss man auch wissen, wie ein Baustein mit dem anderen zusammenhängt. Wer dabei ins Schleudern kommt und sich im Gewirr verhaspelt, wird kaum eine überzeugende Präsentation abliefern können. Anwendbare Kenntnisse sind hier vonnöten, beeindruckend wirkt, wer souverän damit umzugehen versteht.

Die Eintrittskarte muss kein Vermögen kosten

Da fällt es gleich viel leichter, sich von teils nicht unerheblichen Beträgen zu trennen, wenn man sie jemandem übereignet, dem man offensichtlich vertrauen kann. Hier und anderswo ist noch viel zu holen, wenn man es nur gescheit anstellt. Mancher Franchisegeber verlangt ein erkleckliches Sümmchen, um künftig daran Teilhabende in den Genuss seiner Organisation kommen zu lassen. Oft ist es aber auch nur ein anständiges Monatsgehalt. Darüber hinaus soll es mitunter solche Wohltäter geben, die darauf Rücksicht nehmen, dass man anfangs noch eher bescheiden verdient. Sie stellen ihre Gebührenforderung zurück oder passen sie dem Umsatz an. Derart lässt es sich ganz gut leben, man muss nicht gleich ins kalte Wasser springen und braucht genauso wenig Kopf und Kragen zu riskieren.

Mit wenigen Griffen lassen sich Probleme aus der Welt schaffen

Ein drittes Beispiel aus der Praxis: Dass beim Bau gedübelt werden muss, weiß ja jedes Kind, das in eigener Person schon einmal Hand anlegen durfte. Doch es kann unter Umständen recht lange dauern, bis man die passende Größe gefunden hat. Da helfen alle Sortierkästen nicht unbedingt weiter, besonders dann, wenn der Bestand ausgeht. Was wäre, wenn man bloß ein einziges Exemplar davon verwenden müsste, das auf alle nur erdenklich schwierigen Verhältnisse passend gemacht werden kann? Wie das funktioniert, ist detailliert in Erfahrung zu bringen. Hat man es indes getan, werden überwältigende Ergebnisse geliefert. Wenn Sie sich dadurch allerdings nicht genügend gefordert fühlen, dann verwenden Sie Ihre Energie doch gezielt auf die Entwicklung Ihres Unternehmens in halbwegs eigener Regie.

Abkühlung verschaffen, bevor etwas heißläuft

Sie müssen sich natürlich nach den Vorgaben richten, doch solche, die Ihnen sehr zupass kommen, können Sie frei wählen. Dafür wird Ihnen manches abgenommen, was Sie nur aufhalten würde beim stetigen Vorankommen. Das sollte jedem Altgedienten sehr genehm sein, der immer wieder auf der Stelle tritt und nicht wirklich so kann, wie er möchte. Bevor sich im zermürbenden Getriebe Frustration einstellt, lässt sich der Schritt in die Eigenständigkeit auch von vornherein angehen – zumindest als zweites Eisen im Feuer, das bei Bedarf aktiviert werden kann. Oft ist es gar nicht nötig, Testate vorzuweisen, am meisten schult doch die laufende Herausforderung, wenn sie sich nur abwechslungsreich genug gestaltet.

Vornehmlich für den privaten Geldbeutel unterwegs

Stellen Sie sich vor: Sie müssen keine Handreichungen vollführen, für die andere mehr berechnen, als Sie selbst bekommen, sondern wirtschaften bevorzugt in die eigene Tasche. Das Wagnis der Selbstständigkeit hält sich aber in Grenzen, weil Sie sich innerhalb bewährter Bahnen bewegen können. Nicht für jeden ist das etwas, mancher begibt sich lieber unter die Fittiche eines Arbeitgebers mit klingendem Namen. Die besten Stellen dort sind jedoch meist bereits vergeben, sodass man auch hier Aufbauarbeit leisten muss, wenn man an seiner Karriere basteln will.

Ergreifen Sie beizeiten die Initiative

Andererseits wartet die Welt nicht ewig auf Unternehmungslustige, die selbst etwas bewegen wollen und dabei schnell Erfolge vorweisen können. Es liegt in der Persönlichkeit begründet, wie man seinen Rentenanspruch erwerben möchte. Der eine geduldet sich eher ausdauernd, einen anderen hält es nicht lang in seinem Sessel. Er muss ins Feld hinaus, um seine Schlacht zu schlagen, dabei eingehandelte Blessuren nimmt er auf seine Kappe, anstatt ab und an etwas auf den Deckel zu bekommen.

Ideale haben manchmal ein beklagenswertes Schicksal

Viele sind einstmals angetreten, um die Erdkugel aus ihren Angeln zu heben und können heute nur noch davon träumen. Andere rackern sich fortwährend ab, und dennoch reicht es weder vorn noch hinten. Dann wiederum gibt es solche Menschen, die sich einen Riesenberg vor die Nase setzen, der erst mal abzutragen ist, bis eine fruchtbare Ebene erreicht werden kann. Umfangreiche Kenntnisse sind sicher wichtig, doch man kann sie sich auch aneignen, indem man sie sogleich auf ihren Wirkungsgrad hin überprüft.

Die nächste Gelegenheit beim Schopf packen

Schieben Sie in den Semesterferien vielleicht ein lukratives Praktikum ein. Oder interessieren Sie sich nach Feierabend für eine Art des Geldverdienens, die Grundwissen mit wirtschaftlichem Nutzen verbindet. Sie können eventuell auch Ihren Lebensabend derart gestalten, dass Sie Ihr Einkommen unternehmerisch aufbessern. Dafür ist es nie zu spät; man kann immer etwas machen, wenn man sich nur traut und es vorzieht, die Hände nicht in den Schoß zu legen.

Wer trotz bestandener Prüfungen und ausreichender Mühe keinen guten Job findet, der kann als Techniker auch seinen eigenen Weg in die Selbstständigkeit beschreiten. Dasselbe gilt für Berufspraktiker, die in der Ausübung ihrer Tätigkeit keine rechte Erfüllung finden. Zunehmende Routine schleicht sich ein, tagaus tagein läuft alles nach dem gleichen Schema ab. Dabei könnte es ganz anders sein: Statt mitunter fragwürdigen Weisungen zu folgen, lässt sich der Alltag ebenso mehr oder weniger selbst bestimmen. Möglichkeiten dafür bieten sich zuhauf, wenn man nur nach ihnen sucht und ein gewisses Risiko einzugehen bereit ist. Im Folgenden soll das eine oder andere Appetithäppchen gereicht werden, ohne dabei allzu sehr ins Detail zu gehen.
Die Seele der Gerätschaften im Blickfeld haben

Es ist doch so, dass man Ahnung von den Dingen muss und nicht bei der ersten fachkundigen Rückfrage ist Straucheln geraten darf. Wem fiele das leichter als jemandem, der etwa ein Spezialwerkzeug nicht nur eindrucksvoll...

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Alles gut und ein schönes "Rezept" und einer der üblichen "Ratgeber".
Das erinnert mich sehr an die Börsenbriefe, diie einem beim Kauf der empfohlenen Aktien unaufhaltsamen Wohlstand versprechen. Ich habe einem dieser div. Autoren solcher (mit Gebühren belasteter) Anlegerbriefe gebeten mir zu erklären, weshalb er bei diesem profunden Wissen überhaupt noch arbeiten müsse, um mit diesen schnöden Briefen Geld zu verdienen.
Antwort: Natürlich keine.

Nur:
Wie findet man für schöne Ideen einen Kundenkreis, der auch etwas bestellt und nicht nur anfragt?

Gruß:
Manni
 
Ich kann nur eindringlichst vor der Selbständigkeit warnen.
Es gibt so eine Unzahl von Fallstricken im juristischen und fiskalischen Bereich, dass man schon bereit sein muss zwei Mal die Woche Lotto zu spielen und allen Ernstes zu erwarten, dabei niemals zu verlieren.
"Jungunternehmer" nehmen üblicherweise so ziemlich jeden Auftrag an und finden so gezielt die faulen Eier im Korb.
Um seinen Anspruch erfolgreich durchzufechten, braucht es Erfahrung, die ein Youngster eben genau nicht hat - also ist mit Zahlungsausfällen zu rechnen, die etwas überm Schnitt liegen dürften.
Hinzu kommt die geniale Insolvenz-Rechtssprechung, die bereits bezahlte Rechnungsbeträge bis zu zehn Jahre rückwirkend von den Lieferanten zurückfordern kann. Also bezahlt ist noch laaange nicht bezahlt - sondern nur wenn der Kunde die kommenden zehn Jahre nicht pleite geht.
Kommt selten vor und weiß kaum jemand - aber es reicht ja , wenn einem so etwas einmal im Leben passiert, oder ?
 
Einstellungsgespräch eines Selbständigen:
S: "wieviel werde ich im Jahr verdienen?"
A: "Das kann ganz viel sein"
S: "Wieviel denn ungefähr?"
A: "Das kommt drauf an"
S:"Wieviel muss ich dafür arbeiten?"
A:" Schon viel, sonst verdienen Sie ja nichts"
...
Na - wer wäre denn bereit unter solchen Vorgaben einen Arbeitsvertrag zu unterschreiben ?
 
Unabhängig davon, dass die Selbstständigkeit meiner Meinung nach sehr gut überlegt sein sollte, der Artikel liest sich grauslig. Es fehlt ein roter Faden und eine klare Aussage. Ähnlich dem letzten Artikel.

Hier sollte der Autor mal an sich arbeiten. Oder geht es nur darum, Content für die Seite zu generieren?
 
Selbstständig ist ohnehin so eine Sache für sich. Was mir hier fehlt ist eine Bedarfsanalyse. Ich kann mir nicht vorstellen das man als selbstständiger Techniker hier auf großes Interesse stoßen wird.