Techniker Fachrichtung Holztechnik

Die Aufgabe von staatlichen geprüften Technikern im Bereich der Holztechnik ist die Mitwirkung bei der Erstellung von Entwürfen und anschließenden Konstruktion von Holzprodukten. Die potenziellen Arbeitsgebiete von Holztechnikern sind entsprechend weitläufig, werden sie doch überall dort gebraucht, wo mit Holz gearbeitet wird: Generell sind dies z.B. handwerkliche oder industrielle Betriebe, Möbelhersteller sowie bei Bauunternehmen (insbesondere Hoch- und Aus- sowie Schiffs- und Bootsbau). Aber auch die chemische Industrie, die Farben- und Lackindustrie sowie der Maschinen- und Anlagenbau haben Verwendung für staatlich geprüfte Holztechniker.

Mögliche Schwerpunkte bei der Ausbildung Die Ausbildung zum staatlichen geprüften Holztechniker ist als eine vom jeweiligen Bundesland geregelte Weiterbildung konzipiert, die an Fachschulen durchgeführt wird. In Vollzeit dauert sie zwei Jahre. In Teilzeit verlängert sich die Ausbildungszeit auf drei bis vier Jahre. Im Rahmen der Ausbildung zum staatlichen geprüften Holztechniker können zwei Schwerpunkte gesetzt werden: Zum einen Möbelbau und Raumgestaltung sowie Modell- und Formenbau. Es ist allerdings möglich, die Ausbildung auch ohne Schwerpunktwahl zu durchlaufen.

Mit dem Schwerpunkt Möbelbau und Raumgestaltung trifft man zugleich eine deutliche Vorauswahl über die künftige Beschäftigungsbranche. Generell kommen alle Arbeitgeber in Frage, die von der Fertigung von Möbeln leben. Hierzu gehören auch die Hersteller von Maschinen für den Möbelbau sowie Unternehmen, die im Fertighausbau aktiv sind.

Wer sich für den Schwerpunkt Modell- und Formenbau entscheidet, hat eine größere Auswahl unter möglichen Arbeitgebern: Generell ist die gesamte Baubranche, inklusive Ingenieur- und Architekturbüros interessant. Hinzu kommen Fertigungsstätten von Luft- und Schienenfahrzeugen sowie Schiffen. Auch in Gießereien werden staatlich geprüfte Holztechniker mit diesem Schwerpunkt gebraucht.

Ohne Schwerpunkt kann man prinzipiell überall arbeiten, muss allerdings damit leben, dass die spezialisierten Holztechniker besondere Einstellungschancen in "ihren" Sparten haben.

Die Gehaltsaussichten eines staatlich geprüften Holztechnikers

Die Schwankungen der Verdienstmöglichkeiten sind je nach Bundesland extrem. Sie reichen von 26.600 Euro brutto (Ostdeutscher Raum) bis zu 43.000 Euro (Baden-Württemberg). Das Durchschnittsgehalt liegt zwischen 35.000 und 36.000 Euro jährlich.

Folgende Schulen bieten die Weiterbildung zum staatlich geprüfte Techniker in der Fachrichtung Holztechnik an:

Fritz-Erler-Straße 16, 76133 Karlsruhe
Dr.-Robert-Eckert-Straße 3, 93128 Regenstauf
Lönsweg 24, 48683 Ahaus
Alfons-Auer-Straße 18, 93053 Regensburg
Leobener Straße 95, 70469 Stuttgart

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