Komischer Artikel wie ich finde.
„Wie kann es sein, dass nur ganz wenige die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte Technikerin oder Techniker“ wirklich kennen, und das, obwohl sie mehr praktische Berufserfahrung einbringen und teilweise bis zu 1.000 Unterrichtsstunden mehr absolvieren müssen als Handwerks- oder Industriemeister?“, so Gerard Wolny.
Vielleicht weil es den Meister gefühlt schon seit Jahrhunderten gibt und den Techniker eben nicht. Ich kann jetzt auch noch andere Weiterbildungen aufzählen die vielleicht 5.000 Stunden länger dauern und die noch weniger Menschen kennen. Aber ich bin mir sicher, dass den Techniker die kennen, die ihn machen wollen oder einen einstellen wollen. Und das ist doch das wichtigste.

„Arbeitskolleginnen und -kollegen bei mir in der Firma, die schon Staatlich geprüfte Techniker sind, erwähnen das gar nicht. Erst als ich ihnen erzählte, dass ich jetzt wieder die Schulbank drücke, haben sie es erwähnt. Das müssen wir ändern. Wir können stolz auf das gelernte sein und das auch jedem und immer sagen, und nicht nur bei Gehaltsverhandlungen“, so die junge Rheinländerin.
Ja vielleicht weil das einfach NIEMAND macht. Egal welcher Schulabschluss. Ich finde Leute die permanent von ihrem Abschluss/Titel/usw. reden maximal peinlich und unangenehm. Natürlich kann man das "jedem immer sagen". Will halt bloß niemand hören.

Also manchmal frag ich mich echt wo man so unqualifizierte Leute für solche Diskussionen findet.
 
... und das Meisterinnenniveau bleibt völlig unbeachtet - ganz klar wieder Benachteiligung aufgrund des Geschlechtes.
Und die Drittgeschlechtlicher*Innen werden überhaupt nicht erwähnt.

Um eine wirklich genderneutrale Überschrift zu erzeugen, schlage ich vor:

Die Einstufung der staatlich geprüftexy Technikerxy auf Meisterxyniveau ist nicht sachgerecht!​

 
Meiner Erfahrung nach hatte ich bisher nur Probleme bei irgendwelchen Ämtern (Landratsamt, Gemeinde etc.), die mit der Bezeichnung "staatlich geprüfter Techniker" nichts anfangen konnten.

Das liegt eher da dran, dass Beamte immer mehr von der Wirtschaft distanzieren werden und in der Entwicklung dieser, nicht mehr auf dem neuesten Stand sind.
 
Das mag sein, aber auf diese Stellen bewerben sich Ingenieure (die etwas auf sich halten) meistens nicht.

Davon wird einem schon vom ersten Semester an abgeraten.