Hallo Techniker,
habe da mal eine Frage.
Ich möchte eine Sauerstoffflasche an einen Selbstgebastelten Druckkessel anschließen. Ein Druckminderer sorgt für den Druck von ca 3 Bar.
Der Druckkessel wird ein Vierkantrohr sein. Dort werden an der Seite ca 65 Ausgänge 3/8" (Ventile) angebracht. Also Löcher Bohren, Ventil anschweißen.
Jetzt benötige ich den richtigen Durchfluss, sowohl für den Ausgang & dem Eingang.
Wenn ich am Ausgang (Ventil) einen Durchfluss von 4l/min haben möchte, welchen Durchfluss benötige ich am Eingang? (4l/min * 65 Ausgänge?)
Also brauche ich ca 260 l/min?
Dennoch muss ich den Durchfluss an den Ausgängen mit den Ventilen auf 4l/min regulieren? Kann ich das mit einem Durchflussmesser für Gas machen?
Noch eine wichtige Frage; wo bekomme ich einen Druckminderer für max. 3 Bar her, welcher einen Durchfluss von 260l/min besitzt?
Die große Schwierigkeit wird das sein:Vielleicht reicht aber auch ein manuell einstellbares Drosselventil.
Der Rest ist eher simpel:
Die Idee mit dem 4-Kantrohr ist gut (schönen großen Querschnitt wählen!)
und da kommt auch ein Manometer rein und kalibrierte Düsen;
dazu kannst du beispielsweise Vergaserdüsen nehmen (Dell'Orto!).
Die halten die Abgangsvolumenströme gleich,
solange hinter den Düsen kein sehr unterschiedlicher Gegendruck herrscht.
Mit fröhlichen Grüßen aus Wien
Der Schwarze Peter
Nur wer gegen den Strom schwimmt, kommt zur Quelle.
Hallo Vincere
ich lese:
Vierkantrohr ist für Druckbehälter ungeeignet, warum kann das nicht ein normales Rohr sein?
Was gibt denn das für einen Igel?
Bei den Durchflussmessern würde ich mal im Bereich Schweißzubehör schauen.
Wo kommt denn dein Sauerstoff her und mit welchem Druck? Wenn er aus der Flasche kommt schaust du am besten auch beim Schweißzubehör, die 260 l/min sollten für einen normalen Druckminderer kein Problem sein.
Bei der Verwendung mit Sauerstoff darauf achten, daß alles öl- und fettfrei ist.
Gruß Thomas
Wenn hinter den Abgängen ca. der gleiche Gegendruck herrscht,
brauchst du keine regelbaren Ventile, sondern nur die kalibrierten Düsen.
Regeln kannst du die alle gemeinsam dort, wo das Gas in den Verteiler reinkommt.
Das ist das eigentlich - als Druckkessel würde ich das nicht ansprechen
und ein vierkantrohr finde ich bei dem gegenständlichen Druck auch nicht falsch:
Das kann man schön bearbeiten, wenn ich an die vielen Düsen denk.
Wo Vinc die Mengen an Sauerstoff herbekommt,
darüber zerbrech ich mir zunächst nicht den Kopf,
aber wenn man den Druck im Verteilerrohr konstant hält,
indem man bei fallendem Druck im Speicher nach und nach aufregelt,
können auch hohe Volumenströme stabislisiert werden.
Mit fröhlichen Grüßen aus Wien
Der Schwarze Peter
Nur wer gegen den Strom schwimmt, kommt zur Quelle.
Danke für eure Antworten, vor allem dir Schwarzer Peter.
also direkt Kalibrierte Düsen einschweißen, ohne Gewindemuffen oder Ventile oder sonstiges.
Der Drück bleibt bei 3 Bar. Wenn ich also 65 Ausgänge habe, welche jeweils 4 l/min durchfluss besitzen, aufgrund der Düsen benötige ich
65 * 4 = 260 L/min
Wenn ich 65 Ausgänge habe, die aber nur 2 l/min Durchfluss besitzen benötige ich nur
65* 2 = 130 l/min, Die Düsen müssen aber halt spezifisch eingestellt sein?!
Meinst du damit die Regulierung am Eingang für alle Düsen?
Vielen Dank für deine Hilfe Schwarzer Peter
schöne Grüße
Hi Vinc!
Die Vergaserdüsen, die ich meine, sehen aus wie kurze Schlitzschrauben,
tragen ein M6-Gewinde und bestehen aus Messing - siehe HIER.
Die sind nicht einstellbar, sondern werden passend und kalibriert gekauft:
Es gibt die (soweit ich mich erinnere) von ca. 35 bis 250,
wobei das der Bohrungsdurchmesser in 1/100 mm ist.
Die schweisst man nicht ein, sondern schraubt sie in ein geschnittenes Gewinde.
Wenn das nicht gaaanz das richtige ist sowie zur Sicherheit und zur Dichtheit,
kannst du sie mit Loctite mit Spaltbrückung einkleben.
Wenn man SEHR vorsichtig ist, könnte man sie auch weich einlöten, nur wozu?
Die Düsenquerschnitte müssen so dimensioniert sein,
dass der gewünschte Volumenstrom eine nennenswerte Druckdifferenz
zwischen Verteilergehäuse und Umgebung erfordert:
Dazu muss der Druck im Verteilergehäuse groß
gegen die Differenz der Gegendrücke der einzelnen Düsen sein.
Den gewünschten Volumenstrom pro Düse
würde ich mit einer Drossel zwischen Vorlagetank und Verteilergehäuse einstellen.
Was soll denn das werden?
... ein Raketentriebwerk?
Mit fröhlichen Grüßen aus Wien
Der Schwarze Peter
Nur wer gegen den Strom schwimmt, kommt zur Quelle.
danke,
aber muss ich dann nicht das geschnittene gewinde anschweißen? irgendwie muss das ja zsm gebracht werden, das Vierkantrohr & die Ausgänge?
Und das mit den Drücken der einzelnen Düsen und ihre Differenz zum gegendruck habe ich nicht ganz verstanden
Danke trotzdem![]()
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