hi,
möchte ein neues stromkabel legen denke mal müsste 4mm² sein und zwar soll es von unten vom hauptsicherungskasten durch die decke nach oben jezt kommt die frage.
ist es besser das kabel bis auf den dachboden zu führen und da wo der sicherungs/verteiler kasten wieder nach unten zu führen so wie es jezt ist oder kann man auch einen schlitz in den estrich machen und das kabel im fußboden zum bestimmungsort führen (ist dies zulässig) sollte ja nix dagegensprechen oder?
dann würde ich nämlich selber aufstemmen so das der elektriker nur noch anklemmen braucht
Na gut dann versuche ich es nochmal.
Ich habe vor ein eine Stromleitung (4mm²) vom Hauptanschlusskasten in einen Verteilerkasten neu zu verlegen. Es handelt sich um ein zweigeschossiges Haus, der Haupanschlusskasten mit Sicherungen befindet sich unten und der Verteilerkasten ebenfalls mit Sicherungen befindet sich oben.
Möchte das Kabel neu verlegen da der Verteilerkasten im oberen Stock in ein anderes zimmer soll, außerdem ist die Leitung beschädigt.
Meine Frage war nun ob ich das Kabel ( NYM 5x4mm² ) im Estrich verlegen kann, also Estrich aufschlitzen und das Kabel reinlegen, danach wieder mit estrich auffüllen.
Habe in einem anderen Forum, wo jemand die gleiche Frage hatte unterschiedliche Äußerungen gelesen. Der Großteil meinte es ginge nicht ohne Schutzrohr und man müsste es dierekt auf den Beton also unter die Dämmung legen da sonst zu viel Belastung auf dem Kabel ist.
Was meint ihr dazu? Besser auf dem Dachboden verlegen dann müste ich mir allerdings ein neues Kabel holen da es dann einige Meter länger sein müsste.
Ich hoffe, dass ich kein Komma vergessen habe. Rechtschreibfehler hab ich genug wer welche findet darf sie behalten![]()
Hallo
Also ich bin kein Fachmann, habe allerdings mal in einem 3-stöckigen Haus die
Leitungen gelegt.
Also ich würde erstmal sagen, das kommt alles drauf, wieviel Sicherungen du
pro Phase nach oben legen willst. 5x4mm² kommt mir schon sehr viel vor. Damit
kannst du schon fast ein kleines Einfamilienhaus versorgen. Da du wohl
3 Phasen nach oben leben möchtest, bekommst du nachher ja mindestens
mal auch 3 Sicherungen (1 für jede Phase). Prüfe mal nach; wenn ich mich nicht
irre, benutzt man für die großen Sicherungen mit 32 Ampere gerade mal 2,5mm²-
Kabel, und selbst die braucht man nur in Extremfällen. Große Drehstrommotoren,
alte Waschmaschinen, und dergleichen.
Wenn du nachher allerdings auf drei Phasen eine Hohe Belastung hast;
brauchst du mindest mal nen dicken Nullleiter.
Was das Verlegen im Estrisch angeht, spricht nichts dagegen, Lehrrohre mit
KAbelstrippen zu legen.
Im baumarkt gibts schwarze und weiße Leerrohre. Die schwarzen sind dafür
ausgelegt, auch in Stahlbetondecken eingegossen zu werden. Sie halten also locker
de Belastungen aus. Da würde ich mir keine Sorgen machen.
Also in den Wänden darf man es ohne weiteres machen. Da wird es ja auch nur mitMeine Frage war nun ob ich das Kabel ( NYM 5x4mm² ) im Estrich verlegen kann, also Estrich aufschlitzen und das Kabel reinlegen, danach wieder mit estrich auffüllen.
normalem Wandputz gehalten.
Bei der Dicke deines Kabels inkl. Leerrohr=flexibles Schutzrohr musst du
ohnehin recht tief in den Estrich reinschlitzen, da kommst du ohnehin schon
zur Betondecke ganz leicht. Wenn du das mit Estrich auffüllst, braucht dieser
ja auch eine Mindestdicke, damit er nicht wegbröckelt,.....von daher muss
du da schon tief rein.
Und wenn du dann noch Mantelkabel in das Lehrrohr reinlegst, gibts gar keine
Probleme, bzgl. Belastung.
Aber wie gesagt, prüfe, ob nicht vielleicht 5x2,5mm² nicht auch ausreichen
würden. Man kann ja mal grob rechnen: 32A*230V =7360 Watt und das auf
3 Phasen, also über 22 kW. Das ist für ein Dachgeschoss schon sehr viel.
Gruß
Da Du kein Fachmann bist, solltest du auch keine Ratschläge geben.Also ich bin kein Fachmann,
( ... ) 5x4mm² kommt mir schon sehr viel vor. Damit kannst du schon fast ein kleines Einfamilienhaus versorgen.
( ... ) wenn ich mich nicht
irre, benutzt man für die großen Sicherungen mit 32 Ampere gerade mal 2,5mm²-
Kabel, und selbst die braucht man nur in Extremfällen.
( ... )
Wenn du nachher allerdings auf drei Phasen eine Hohe Belastung hast;
brauchst du mindest mal nen dicken Nullleiter.
( ... )
Aber wie gesagt, prüfe, ob nicht vielleicht 5x2,5mm² nicht auch ausreichen
würden. Man kann ja mal grob rechnen: 32A*230V =7360 Watt und das auf
3 Phasen, also über 22 kW. Das ist für ein Dachgeschoss schon sehr viel.
Und schon bitte keine so grottefalschen wie die obigen.
Was Du da erzählst, ist richtig gefährlich !
Ich sollte dazu erwähnen, dass ich einige "Tips" vom Elektriker bekommen habe,Da Du kein Fachmann bist, solltest du auch keine Ratschläge geben.
Und schon bitte keine so grottefalschen wie die obigen.
bevor wir damals die komplette Hausverkabelung gemacht haben.
Und der macht das jeden Tag, der wirds wohl wissen.
Und der meinte mal: für eine Standart 16A-Sicherungkreis genügen Kabel mit
1,5mm² Querschnitt. Das wäre Standart. Ausnahme: Es handelt sich um sehr sehr große Distanzen,
da würde man auch mal dickere Kabel nehmen. Deshalb
kommen mir 4 mm² etwas viel vor, wenn nicht gerade Geräte betrieben werden,
die sehr viel Strom auf einer Phase ziehen. BSP: Für einen Durchlauferhitzer
mit 18kW werden 3 Phasen (L1,L2,L3) benötigt, die alle mit einer 32 Ampere-
Sicherung gesichert sind. Und dafür wurden 2,5mm² Kabel benutzt.
Was den "dicken Nullleiter" angeht bin ich wirklich nicht 100% Sicher. Nach
meiner Überlegung fließt bei einer 32A-Sicherung bei einer eff. Spannung
von 230V~ eine Effektive Stromstärke von maximal 32A*230V=7,36kW.
Wenn jetzt auf allen Phasen diese Maximallast anliegt, kommt man auf eine
Gesamtlast von 3*7,36kW=22,08 kW. Und da der Strom aller 3 Phasen über
den Nullleiter "zurückfließt" dachte ich, dass der Nullleiter eine Last von 22,08 kW
"aushalten" und dementsprechen dicker sein muss. Was ist der
Fehler in meiner Denkweise? Wäre dankbar für eine "Aufklärung".
Das mit dem "Einfamilienaus" war natürlich übertrieben von mir. Uns hat damals
der Elektriker, der die Abnahme gemacht hat, gesagt, dass man für die Hauptleitung
ins Haus mindestens 5x6mm² braucht. Bzw. nur 4 da die Erde nicht vom Straßennetz kommt,
sondern direkt über die Erdung im Haus.
Was die schwarzen Leerrohre angeht: das ist kein Quatsch!
Die werden in Stahlbetondecken eingegossen, sind also recht hoch belastbar. Da dürfen dann die einzelnen Strippen durchgezogen werden.
Das ist heute Standart. Abgesehen von der billiegeren Variante, Mantelkabel
zu verwenden.
Was ich allerdings nicht wirklich weiß ist, ob das Verlegen von LEitungen
direkt unter dem Estrich den Vorschriften entspricht.
Andererseits hat sich der Elektriker, der die Abnahme gemacht hat, das auch
gar nicht interessiert, sondern nur die Hauptleitung, die zum Sicherungskasten
führt, den Stromzähler und die Verkabelung im Sicherungskasten. Nachdem
jeder Kreis im Sicherungskasten durchgemessen wurde gabs die Abnahme.
Aber wie die Leitungen im Haus gelegt wurden hat den überhaupt nicht
ineressiert. Vielleicht auch, weil bei uns auch ein Elektroingenieur mit gearbeitet hat, es ging also recht loscker zu
Aber rein von der mechanischen Belastung auf das Kabel unter dem Estrich
vermute ich keine technischen Probleme; vorrausgesetzt, der Schlitz wird
wieder gescheit zugemacht. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass
in deinem Dachgeschoss sehr große Lasten den Boden beanspruchen. Kommt
aber halt auch immer auf das Haus an.
Wo siehst du noch Gefahren, pleindespoir?
Gruß
Der Zusammenhang zwischen Leitungsquerschnitt und Ampere ist nicht so ganz einfach, sondern hängt unter anderem auch von der Verlegeart ab.
16A mit 1,5 mm^2 ist zwar gängig im Privathaushalt, aber nicht wirklich in allen Fällen richtig, wenn man es genau nähme.
"Faustregeln" hier in einem Forum, das Leute lesen, die hier Techniker mit Ahnung vermuten zu posten halte ich für bedenklich.
Was den "dicken Nulleiter" angeht: Die Ströme der Phasen beim Drehstrom sind zeitversetzt, so dass der Nullleiter nie mehr Strom führt, als die am stärksten belastete Phase. Also muss er auch nicht dicker sein.
---
Noch ein Tipp falls die Estrichschicht doch etwas dünner sein sollte:
Es gibt auch flexible Schutzrohre mit einer Verstärkung, damit die nicht nachgeben, wenn man drauftappt und der Estrich drunter zerbröselt.
Dann kann man dem Autor der Frage nur noch dringenden Rat geben, alles"Faustregeln" hier in einem Forum, das Leute lesen, die hier Techniker mit Ahnung vermuten zu posten halte ich für bedenklich.
von einem Elektriker machen zu lassen, vor allem, da z.B. auch nicht klar ist,
wie er alles schlussendlich verkabeln möchte. Also wieviel Sicherungen, was
wird an den Sicherungen betrieben, sollen die Sicherungen/FI's aus dem
Untergeschoss ersetzt werden, oder zusätzliche rein, und und und....
Wenn es nicht "gefärlich" werden soll, muss man einfach auch diesen Ratschlag
geben. Mehr als "Faustregeln" zu geben ist dann nicht drin. Und da ich von ausgehe,
dass im Oberschoss eines Hauses keine Gewerbe oder Industrie
betrieben wird, (also "private" Benutzung) ist die Faustregel nicht zwingend
falsch.
Was die Kabeldicke angeht: Im zweifelsfall nachschauen, wie dick die Alten Kabel
waren (die also jetzt kaputt sind),
aber auch hier wieder vorsicht: warum sind sie kaputt? sinds einfach nur sehr alte
Leitungen aus einem Altbau, ist da vielleicht mal reingebohrt worden oder
war vorher schon "gefuscht" worden.
Das sollte sich dann wirklich ein Elektriker vor Ort anschauen. Wenn man
davon Ahnung hat, muss man auch sowas mal betrachten.
Allein schon aus Versicherungstechnischen Gründen, und nach Vorschriftenlage: Elektroarbeiten dürfen immer nur von einer Elektrofachkraft ausgeführt werden.
Was Elektrofachkräfte sind steht in der VDE 1000 Teil 10.
Nicht einmal ein Geselle im 1. Gesellenjahr gilt als solcher.
Sobald ein versicherungsfall eintritt wollen die die Unterlagen und den sach - und fachgerechten nachweis haben, bzw. die dazugehörige Abnahmeprüfung nach VDE und die kann nur eine EFK, bzw. VEFK - min. ein Meister ( IHK / HWK mit Zulassung durch das zuständige EVU ) nach Vorschrift rechtsgültig erbringen!
Also: Finger weg - auch wenns teurer wird. An Strom haben Laien NICHTS zu suchen. Höchste Gefahr: Gesundheit, leib, Leben, Sachwerte - Elektrischer Schlag, Brand, etc.!
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