Matlab, Regleungstechnik, Übertragungsfunktion

Dieses Thema im Forum "Steuerungs- und Regelungstechnik, SPS" wurde erstellt von XLIU, 22 Feb. 2012.

  1. Hallo zusammen,

    ich pauke gerade Matlab und komme leider trotz zeitaufwändiger Lektüre noch nicht weiter.
    Wie kann ich folgende Gleichungen im Matlab darstellen (Bin leider absoluter Anfänger)?
    Ue(t)=(1-e -t/T)V für t>0
    Ue(t)=0 für t<=0
    Sollte ich die if-Funktion anwenden? Wenn ja, wie?
    Besten Dank für Eure Hilfe!
     
  2. AW: Matlab, Regleungstechnik, Übertragungsfunktion

    Definiere ein t von 0 bis 6*T.
    Dann kommt die Formel.
    Was willst du mit t<0 ? Das interessiert doch gar nicht.

    T=1e-3;
    t=0:0.01*T:6*T;
    y=(1-exp(-t/T));
    plot(t,y);
    grid;
     
  3. AW: Matlab, Regleungstechnik, Übertragungsfunktion

    Hallo helmuts,
    vielen Dank für Deine Erklärung.
    Ich dachte, ich müsste mit der if-Funktion etwas machen und dann mit plot beide Bereiche t>0 und t<0 darstellen...
    Ich habe im Forum bereits diverse Beiträge von Dir gelesen. Es wäre super, wenn ich Dir später zum Thema Matlab noch ein paar Fragen stellen dürfte.
     
  4. AW: Matlab, Regleungstechnik, Übertragungsfunktion

    Hallo helmuts,


    ich hänge seit Monaten fest bei einer Aufgabe zur Pendelbewegung. In der Teilaufgabe (a) sollte man die "Fcn"- sowie die "Mux"-Funktion für die Erstellung des Simulink-Modells verwenden. Leider bekomme ich dies nach unzähligen Versuchen immer noch nicht hin. Es wäre super, wenn Du mir ein paar Tipps geben könntest.
     

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  5. AW: Matlab, Regleungstechnik, Übertragungsfunktion

    Moin...bin zwar nicht helmuts, aber hab es mal schnell zusammengeschustert :) Der Mux ist nicht unbedingt notwendig, sicherlich nur, damit ihr ihn kennenlernt. Anfangsbedingungen stehen in den Integratoren.

    Gruß


    Pendel.jpg
     
  6. AW: Matlab, Regleungstechnik, Übertragungsfunktion

    Danke AKNOT. Ich bin nämlich kein Kenner von SIMULINK. Ich habe zwar beruflich Zugriff auf alle Matlab Tools, verwende die aber nicht, da ich nicht schwerpunktmäßig mit Regelungstechnik zu tun habe. Die Regelungen die ich bisher gemacht habe konnte ich mit einfacheren Programmen erschlagen.
     
  7. AW: Matlab, Regleungstechnik, Übertragungsfunktion

    Hallo AKNOT,

    vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Ich habe mein Simulink-Modell gemäß Deiner Darstellung angepasst. Allerdings wird ein "Syntax error" bei dem f(u) angezeigt. Hast Du Dein Modell laufen lassen? Oder: Wo habe ich (wieder mal) einen Fehler gemacht?
    P.S.: Ich habe folgende Zahlenwerte im Editor angegeben:
    1. d=0.9;2. m=5;
    3. g=9.81;
    4. L=0.9;
    5. phi=0:pi/90:2*pi
    6. f=g/L*sin(phi)

    Besten Dank!
     
  8. AW: Matlab, Regleungstechnik, Übertragungsfunktion

    Hallo,

    stimmt die Funktion in deinem Function-Block? So muss die Syntax sein: sin(u(1))*u(2)/L
    Das u ist der Eingangsvektor, der aus dem Mux kommt. Das erste Element u(1) ist dann phi und das zweite u(2) ist g. Winkel sind hier in Radiant.

    Gruß
     
  9. AW: Matlab, Regleungstechnik, Übertragungsfunktion

    Hallo AKNOT,

    trotz unzähliger Versuche komme ich leider nicht weiter mit Deinem Simulink-Modell.
    1) Ich bin der Meinung, dass das Gain (d/m) erst nach dem zweiten Integrator (1/s) wieder zum Sum führt. Es steht zumindest so in meinem Lernheft, (obwohl dieses sonst leider nicht viel beinhaltet, z.B.: über die Funktion Fcn, oder Mux...)
    2) Du hast die Fcn. definiert als sin(u(1))*u(2)/L. Was ist mit L? Warum führst Du keinen zweiten constant mehr für L. Wenn L nicht notwendig ist, warum ist g extra als constant zu definieren?
    3) Ich habe phi=0:0.1:2*pi definiert. Was ist daran falsch? Wie hast Du phi definiert?

    Vielen Dank für Deine Hilfe.
     
  10. AW: Matlab, Regleungstechnik, Übertragungsfunktion

    Hi,
    also ich habe das wirklich nur schnell zusammengeklickt...im Scope kam nen abklingender Sinus, das war ich zufrieden :) Von daher sollte es aber zumindest grundsätzlich stimmen.

    (1) Um die Differentialgleichung umzusetzen stellst du diese nach der höchsten Ableitung um. d/m wird mit phi' multipliziert, also der ersten Ableitung von phi, und die kommt aus dem ersten Integrator raus (phi'' -> 1/s -> phi' -> 1/s ->phi).

    (2) Wie schon gesagt ist es auch nicht nötig das g per Mux in die Fct zu führen, es reicht, wenn die Variable im Workspace definiert ist, dann kann sie direct im Fcn benutzt werden. Ihr solltet den Mux wohl nur kennenlernen...scheint aber eher zu verwirren.

    (3) Phi musst du überhaupt nicht definieren, dafür ist ja das Simulinkmodell da, um es zu berechnen. Im zweiten Integrator steht bei mir für phi ein Startwert drin (Anfangsauslenkung, wie sie in der Aufgabe gegeben ist). Die könnte man auch extern über eine zusätzliche Summation aufschlagen.

    Im Workspace müssen die Variablen d, m, g, L, d und die Anfangsauslenkung phi0, die im Integrator steht, angegeben werden. Wenn du es genauso machst, muss es klappen :)

    Gruß
     
  11. AW: Matlab, Regleungstechnik, Übertragungsfunktion

    Hallo AKNOT,

    dank Deiner Hilfe habe ich nach unzähligen Versuchen die Teilaufgaben a, b und c lösen können. Doch bei der Aufgabe d habe ich leider wieder Verständnisprobleme... Ich wollte zuerst anhand eines Simulink-Modells die Fragestellung umsetzen, bin jedoch nicht weitergekommen. Es wäre super, wenn Du es kurz anschauen könntest. Ich weiß nämlich nicht, welche Fehler ich gemacht habe und bzw. welche Werte ich im 1. und 2. Integrator eintragen soll. Besten Dank im Voraus für Deine Hilfe!
     

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  12. AW: Matlab, Regleungstechnik, Übertragungsfunktion

    Hallo, im Anhang das Simulinkmodell und der Plot. Beim Modell hinten das .txt einfach löschen.

    Gruß
     

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