Hallo Leute,
bei der FOM habe ich ein Angebot zu einem berufsbegleitenden Studiengang zum B.Eng. für Regenerative Energien gefunden. Die Präsenzzeiten können in Offenbach oder München geleistet werden. Lt. Flyer kann es ein bunter maschinenbau-versorgungstechnik-bwl-lastiges-energie-regenerierendes Studium sein... eine möglicherweise brauchbare Weiterbildung für Techniker und Meister aus dem Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung.
Wie mir die FOM heute tel. mitteilte, soll der Studiengang im Herbst 2014 beginnen. Man hätte also noch etwas Zeit, sein Leben und seinen Beruf, Finazen, Familie, Hobbies und Sorgen zu strukturieren.
Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass ein Absolvent dieses Studiengangs als B.Eng. auch Ingenieur gem. Ing.Gesetz nennen darf... mit allen Konsequenzen.
Was meint Ihr zum Angebot? Wäre - außer mir - noch jemand interessiert, so dass wir uns auf dem Laufenen halten könnten?
Grüße, serrano
Ich wäre interessiert.
Offenbach wäre für mich ein ähnlicher Anfahrtsweg wie damals nach Würzburg.
Wo gibt's genauere Infos zu Gebühren, Inhalten und vorerst am Wichtigsten: die Präsenzzeiten ?
Staatl. gepr. Techniker HLK
DAA: 04/2009 - 10/2012
Staatl. Prüfung: Luft (1) Indu (1) HuEt (2) SRT (3)
Gesamt: 1,8
Hallo Tommy83,
freut mich, dass sich einer meldet. Weitere Infos und PDF-Downloads findest Du hier:
http://www.fom.de/studienprogramm/sc...-energien.html
Ich hatte die Zentrale angerufen und wurde auf die Niederlassung München verwiesen. Dort habe ich dann erst einige Details erfahren, wie z.B. den geplanten Start im Herbst 2014.
In Deinem Fall solltest Du gleich die Niederlassung Offenbach kontaktieren (Kontaktdaten siehe o.g. Link).
Lass uns am Ball bleiben.
Gruß, serrano
Das Studienprogramm kann man natürlich schlecht bewerten, aber sieht sehr danach aus, als würden die mathematischen und physikalischen Grundlagen doch ziemlich zu kurz kommen. Der Versuch, Maschinenbau und Elektrotechnik zu kombinieren, führt dazu, dass viele technisch tieferen Themen gar nicht behandelt werden (Leistungselektronik und Mikroprozessortechnik z.B.). Die Themen in Regelungstechnik und Digitaltechnik sind auch nicht gerade üppig. Ich vermisse auch etwas die klassische Energietechnik und die Antriebstechnik. Ähnlich siehts vermutlich im Maschinenbaubereich aus. Und auch die BWL/Projektmanagement/Qualitätsmangementfächer sind jetzt auch nicht mehr, als ich es von einem normalen Ingenieursstudium kenne. Statistik fehlt auch komplett. Und so weiter, und so fort.
Das Studium geht also definitiv nur auf Breite. Was ja nicht unbedingt ein schlechter Ansatz ist. Der Studiengang zielt wohl darauf ab, Generalisten auszubilden, die bei allen Themen mitreden können, aber eben nirgends tief drinstecken (müssen). Die Grundlagen werden aber weitgehend ausreichend sein, um ein vertiefendes Masterstudium zu ermöglichen.
Habe die Inhalte noch nicht angeschaut.
Allerdings sind 210 CPs eine Ansage. Aber das wird daher kommen, dass es 8 Semester sind und nicht wie bei anderen Studiengängen 7, wo es um die 180 CPs sind.
UNd der Preis ist auch der höchste, den ich bisher gesehen hab.
Staatl. gepr. Techniker HLK
DAA: 04/2009 - 10/2012
Staatl. Prüfung: Luft (1) Indu (1) HuEt (2) SRT (3)
Gesamt: 1,8
210 CP sind 7 Semester und 180 CP 6 Semester, da man mit 30 CP pro Semester rechnet.
Ich hab selbst einen Bachelor mit 7 Semester und 210 CP.
staatlich geprüfter Techniker (abgeschlossen 1989)
technischer Betriebswirt IHK (abgeschlossen 2005)
Bachelor of Engineering (abgeschlossen 2011)
Master of Science (Masterthesis Start 01.01.2013)
Aha ... beim Facility Managment (HFH) sind es 8 Semester und 210 CPs.
Staatl. gepr. Techniker HLK
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Staatl. Prüfung: Luft (1) Indu (1) HuEt (2) SRT (3)
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1 Credit bedeutet 30 Stunden Workload für einen Durchschnittstudenten. 30 Credits entsprechen eine 40h-Woche während des Semesters, wenn man es auf die Zeit gleich verteilt ist das immer noch eine 30h-Woche, und dann hat man keine Woche Pause mehr. Das ist in Teilzeit für die meisten nicht machbar. Und nicht alle Fernstudenten sind Überflieger, die deutlich weniger brauchen. Also wird das Studienmaterial so "aufbereitet", dass die Workload sinkt und die Abbrecherquote nicht extrem steigen. Was passiert, wenn das nicht getan wird, sieht man bei der Fernuni Hagen (Abbrecherquoten wohl über 90%, das kann sich kein privater Anbieter leisten). Welche Auswirkungen das auf das Niveau hat, kann jeder für sich selbst überlegen.
Habe die Studieninhalte nun auch mal überflogen.
Scheint als würden die Inhalte, die tatsächlich regenerative Energien betreffen, nicht mal 10 % betragen.
Staatl. gepr. Techniker HLK
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Staatl. Prüfung: Luft (1) Indu (1) HuEt (2) SRT (3)
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Zuallererst müssen ja erst einmal die Grundlagen aufgebaut werden. Und wenn man sowohl in Elektrotechnik als auch Maschinenbau Grundlagen lehren möchte, bleibt nicht mehr viel Zeit für fachspezifisches Wissen. Wer das möchte, wird wohl an einem vertiefenden Master nicht vorbeikommen.
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