Hallo zusammen,
ich soll mich für ein Projekt mit der CE-Kennzeichnung und der dazugehöhrigen Dokumentation beschäftigen.
Für die letzte Anlage wurde eine "interne Dokumentation" von einem externen Ingeneur-Büro erledigt.
Die aktuelle Anlage ist vom Aufbau sehr identisch, es sind lediglich die Antriebe geändert worden.
Nun hieß es, ich soll mal eben schnell anpassen.
In dieser "professionellen" Dokumentation steht als Titel "Gefahrenanalyse und Nachweisdokumentation", jedoch sind dort keinerlei technischer Daten erfasst. Es ist eine Daufsicht der Anlage enthalten, aber welche Bauteile verbaut wurden, wird nirgndwo erwähnt.
Nun wird unabhängig vom CE eine "Doku" erstellt, in der alle Unterlagen zu den verbauten Baiteilen gesammelt und abgeheftet werden. Nach Möglichkeit werden diese Bedienungsanleitungen, Werbeprospekte und alles andere, was zu dem Buteil beim Herstller zu finden ist, mit dem Firmenlogo versehen und dieer Ordner als Doku an den Kunden ausgehändigt.
Mich würde daher interessieren, was eigentlich nötig ist, um eine CE-Kennzeichnung zu dokumentieren.
Ich habe hier folgendes Zitat gefunden:
http://www.ihk-niederbayern.de/uploa...nternet_02.pdf
So wie ich das verstehe, betrifft das die "interne Dokumentation", in der ebenfalls die CE-Erklärungen, bzw. EG-Erklärungen der eingebauten Zulieferteile enthalten sein müssen.6. Erstellen Sie eine technische Dokumentation, die
folgende Unterlagen enthält:
- allgemeine Beschreibung der Maschine,
- Übersichtszeichnung der Maschine und Steuerkreispläne,
- vollständige Detailzeichnung,
- Unterlagen über die Risikobeurteilung,
- angewandte Normen,
- technische Berichte mit Prüfergebnissen,
- Betriebsanleitung der Maschine
- gegebenenfalls Einbauerklärung und Montageanleitung für unvollständige Maschinen,
- Kopie der EG-Konformitätserklärung und Kopie der EG-Einbauerklärungen für in die Maschine eingebaute andere Maschinen oder Produkte.
Die technische Dokumentation muss in einer der
Amtssprachen der EU abgefasst, den zuständigen
Behörden auf Anforderung zur Verfügung gestellt
und bis zehn Jahre nach Herstellung der letzten
Maschine aufbewahrt werden. Auch für jede unvollständige
Maschine ist eine spezielle technische
Dokumentation erforderlich. Außerdem muss jeder
Hersteller zukünftig in seiner Konformitätserklärung
beziehungsweise Einbauerklärung einen „Dokumentationsbevollmächtigten“
angeben. Diese
Person ist für die Zusammenstellung der technischen
Unterlagen verantwortlich und muss in der
EU ansässig sein.
Damit wäre dann doch eigentlich die "interne Dokumentation" des Ingeneur-Büros fehlerhaft, oder?
Inwiefern bin ich darüber hinaus verpflichtet, eine "externe Doku" zu erstellen, die ich dem Kunden aushändige? Hier reicht es doch aus, wenn ich dem Kunden meine CE-Erklärung, bzw. EG-Erklärung mit einer Bedienungs- bzw. Einbauanleitung aushändige, oder sehe ich das falsch?
Darf ich die Dokumente meines Zulieferers mit meinem Logo versehen? (Zusimmtnung des Lieferanten vorausgesetzt) Haben diese Dokumente dann noch die selbe Gültigkeit, oder mache ich mir den Inhalt für beide Dokumentationen in dem Augenblick zu Eigen und müsste für die Eibauteile eine weitere Erklärung anfertigen?
Ich Danke schon mal vorab für die Hilfe![]()
Von "lediglich" kann bezogen auf die CE-Konformität nicht die Rede sein. Ein verändern der Anlage bedeutet ein neues Durchlaufen des CE-Prozesses. Es fängt an, dass die Risikobeurteilung neu erstellt werden muss. Neue Antriebe kann bedeuten, dass hier andere Kräfte (gefährlichere) im Spiel sind. Oder Sicherheitsfunktionen nicht mehr erfüllt werden... Das muss der Konstrukteur machen. In der Praxis wird das jedoch oft dem Technischen Redakteur auf den Tisch geknallt. Das ist rechtlich gesehn nicht ganz einwandfrei.
"Schnell" ist hier nicht das Wort der Wahl. Das ist zynisch.
Und dies von jemand machen zu lassen, der sich mit der Materie nicht auskennt ist auch grob Fahrlässig. Man sollte sich schon mit den juristischen Gesetzen und den Normen auskennen, um den rechtlichen Ansprüchen, denn darüber sprechen wir hier, gerecht zu werden.
So lange an der Anlage keiner verletzt wird, kann das gut gehen. Aber wenn doch, dann wird es sehr schwer sich zu erklären. Und wenn man schon so agiert, dass "irgendwer" die CE-Konformität "mal eben" erledigen soll, dann darf man auch starke Zweifel daran haben, ob die Anlage auf ähnlich unprofessionell/gefährliche Weise betrieben wird.
Diese Begriffe(rot) existieren nicht in der CE-Konformität. Die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, DIN EN ISO 13849-1, DIN EN ISO 12100 und weitere sprechen von der Risikobeurteilung und den "technischen Unterlagen" für eine Maschine und den "speziellen technischen Unterlagen" für unvollständige Maschinen. Welche Dokumente zu diesen Unterlagen gehören und welche Informationen diese enthalten müssen und wie diese gestaltet werden sollen ist in den genannten und weiteren Richtlinien bzw. Normen vorgegeben. Zudem gibt es ggf. Vorgaben durch das Lastenheft/Lieferbedingungen/Werksvorschriften/Betriebsmittelvorschriften des Kunden.
Eine Draufsicht auf die Anlage allein ist absolut mangelhaft zum durchführen einer Risikobeurteilung und dem Anfertigen der technischen Unterlagen. Es ist nicht möglich! Allein das Produkthaftungsgesetz macht dazu schon Vorgaben.
Dies ist nicht zulässig. Die Maschinenrichtlinie schreibt klar vor, wie die technischen Unterlagen aussehen müssen. Meiner Meinung nach ist es auch Urheberrechtlich oder sonst wie sehr bedenklich auf fremde Unterlagen das eigene Firmenlogo aufzustempeln... Manche Kunden verlagen zusätzlich alle Unterlagen der verbauten Teile. Aber diese können niemals die gesetzlichen Unterlagen ersetzen.Nun wird unabhängig vom CE eine "Doku" erstellt, in der alle Unterlagen zu den verbauten Baiteilen gesammelt und abgeheftet werden. Nach Möglichkeit werden diese Bedienungsanleitungen, Werbeprospekte und alles andere, was zu dem Buteil beim Herstller zu finden ist, mit dem Firmenlogo versehen und dieer Ordner als Doku an den Kunden ausgehändigt.
Und auch die Aussage "eine Doku unabhängig vom CE" ist inhaltlich völlig falsch. Das eine baut auf dem anderen auf. Die "Doku" ist absolute Voraussetzung, damit die CE-Konformität erreicht wird. Das steht direkt in Abhängigkeit.
Wie gesagt, siehe die erwähnte Maschinenrichtlinie und die Normen. Das kann man hier nicht mal eben nieder schreiben. Natürlich ist es utopisch, sich das mal eben durch zu lesen. Euer Chef ist dafür verantwortlich, dass sein Personal in dieser Thematik ausreichend geschult wurde! Ansonsten könnt ihr gar nicht gesetzliche Vorgaben erfüllen, die vorgeschrieben sind beim Inverkehrbringen von Produkten.
Hier geht es nicht um Rügen, Ermahnungen oder "nice to have" Vorgaben. Im Ernstfall geht das von empfindlichen Strafzahlungen über Betriebsschließung bis hin zu "Knast". Das nehmen nur zu wenige ernst - gerade kleinere Betriebe, die dafür kein Geld ausgeben wollen. Aber das kann sich böse rächen!
Ich habe mir da jetzt nicht alles durch gelesen. Aber nutze lieber die offiziellen Richtlinien und Normen als Grundlage. Abschriften, Berichte und sonstige Artikel davon können schon wieder Abweichungen und Fehler enthalten, die man als Laie nicht erkennt.Ich habe hier folgendes Zitat gefunden:
http://www.ihk-niederbayern.de/uploa...nternet_02.pdf
Ob "interne Doku" oder "Kundendoku" ist egal, sobald etwas nicht so vorhanden ist wie es das Gesetz vorschreibt, ist dies ein Mangel.
Siehe Maschinenrichtlinie.
Generelle Vorgabe ist eigentlich immer, dass der Hersteller den Kunden in die Lage versetzen muss (mit den Unterlagen), dass dieser selbstständig die Anlage betreiben kann. Und zwar SICHER! Betreiben bedeutet in Betrieb nehmen, Normalbetrieb, Rüsten, Wartung, Still legen, Demontage, usw... um dies zu gewährleisten müssen Anleitungen, Nachweise über Sicherheit, Schaltpläne, Zeichnungen usw erstellt werden.
Und das sind dann nur die gesetzlichen minimal Vorgaben. Oft fordern Kunden noch zusätzliche Unterlagen an.
Gegenfrage:Darf ich die Dokumente meines Zulieferers mit meinem Logo versehen? (Zusimmtnung des Lieferanten vorausgesetzt) Haben diese Dokumente dann noch die selbe Gültigkeit, oder mache ich mir den Inhalt für beide Dokumentationen in dem Augenblick zu Eigen und müsste für die Eibauteile eine weitere Erklärung anfertigen?
Was bringt das dem Kunden, wenn euer Logo auf beispielsweise einer Anleitung einer SPS Steuerung von Siemens drauf klebt? Auch wenn Siemens dem zustimmen sollte - wo ist der nutzen? Ich seh keinen...
Ich müsst die Unterlagen nur sammeln, sortieren und gliedern. Abheften oder in eine Sammelmappe und dazu ein Inhaltsverzeichnis, damit der Betreiber weiß, was er da jetzt vor sich hat. Das reicht!
Deine Situation ist typisch. Man sollte das aber nicht auf die leichte Schulter nehmen. Informiert euch, schult euch in dem Thema, plant Personal und Arbeitszeit für diese Dinge ein ... sonst geht das in die Hose.
So lange das nicht gegeben ist, gebt diese Arbeit lieber an einen externen Dienstleister, der sich damit auskennt!
Hallo zusammen,
ich sitze vor dem gleichen Problem und soll unsere Maschinen nach der DIN EN ISO 13849-1 überarbeiten oder besser gesagt durcharbeiten.
Ich soll den elektrischen Part übernehmen und die Steuerung und die elektrischen Teile betrachten.
Hab Momentan noch keine Erfahrung mit dieser Norm.
Könnt ihr mir vielleicht links oder Quellen nennen wie ich mich in das Thema einarbeiten kann.
Gruß
Chris
Hallo Chris86,
wieder sehr fahrlässig, dass diese Arbeit jemanden zugewiesen wird, der von der Materie wenig/keine Ahnung hat.
Meine Empfehlung ist ein Seminar über CE-Kennzeichnung von Maschinen.
Und zwar eines dass nicht nur 2-3 Stunden geht. Die Inhalte sind umfangreich und komplex. Da benötigt man gut 2 Tage für.
Von "sich reinlesen" rate ich hab. Das ist sehr zeitaufwenig und damit teuer. Zudem basiert das Handeln dann nur auf dem was man gelesen hat und das ist gern fehleranfällig.
Ich weiß nicht genau, was für Maschinen ihr da habt. Aber es muss immer eine Risikoanalyse erstellt werden und wenn Gefahren mit steuerungstechnischen (elektrisch, pneumatisch, hydraulisch) Maßnahmen minimiert/eleminiert werden, dann muss für die eingesetzten Bauteile der Performance Level berechnet werden. Zudem müssen Normen und Richtlinien verschiedenster Art berücksichtigt werden... Maschinenrichtlinie, EMV, Ergonomie, Laser sind nur einige Themen. Wenn man am Ende eine Konformität feststellt, sollte man schon wissen was man tut, denn man haftet auch dafür.
In sowas liest man sich nicht kurz an einem Nachmittag ein.
Kurz- und mittelfristige Lösung wäre, dass ihr das von TÜV/Dekra oder einem anderen gleichwertigen Dienstleister machen lasst, bis du in der Thematik fit bist.
Das ist ein sehr leidiges Thema aber auch sehr wichtiges. Keiner machts gern, aber es muss halt gemacht werden.
Servus Ambos,
danke für deine ausführliche Antwort.
Ich habe schon gemerkt, dass dieses Thema sehr umfangreich ist.
Was für einen Kurs oder von welchem Anbieter könntest du mir da empfehlen?
Von der Maschine an sich geht wenig Gefahr aus. Laser ist keiner dran.
Das Problem an unseren Maschinen sehe ich nur daran, dass sie oft im EX Bereich stehen und drehende Teile überhitzen können.
Gut aber nach den ersten Stunden der Einarbeitung habe ich schon gemerkt, dass man da an sehr sehr viel denken muss.
Gruß
Chris
Schau mal nach Seminaren beim VDI oder TÜV. Stichwort "CE-Kennzeichnung" oder "Risikoanalyse" oder artverwandte Begriffe. Es gibt aber auch andere Anbieter, die gut sind. Stell dich auf eine 2tägige Maßnahme ein.
Achja?
Da krieg ich hier erstmal große Augen...
Wie kommst du zu der Aussage? Ist die Risikoanalyse schon gemacht und hat das ergeben?
Ist es überhaupt eine Maschine oder eher eine "unvollständige Maschine" (Begrifflichkeit siehe Maschinenrichtlinie 2006/42/EG)?
Und wie definiert sich "wenig Gefahr"? Welcher Art ist die Gefahr?
Oder wurden hier schon einige Sicherheitsmaßnahmen ergriffen um Gefahren zu mindern? Dann müsste man das System in der Bewertung trotzdem so betrachten, dass die Gefahren erstmal da sind und diese einstufen. Erst dann dokumentiert man in der Risikoanalyse, mit welchen Maßnahmen man die Gefahr minimiert hat.
Bewegliche Teile die von einer nicht-menschlichen Energie angetrieben werden, sind erst einmal eine Gefahrenstelle. Egal ob man einen Zaun, Steuerung mit Trittschutzmatten oder sonstiges da hingebaut hat... man muss die reine Gefahrenstelle definieren und bewerten, und dann die Maßnahme anhängen. Mit wieviel Kraft wirken die Antriebe? Bewegen sich die Teile schnell oder mit sicherer Geschwindigkeit? Sind Quetschkanten vorhanden? Kann der Bediener durch drehenden Teile erfasst und eingezogen werden? Einfach zu sagen "ich hab doch sicher gebaut" geht nicht, du musst es schriftlich beweisen. Und zwar betrachtest du nicht nur den Normalbetrieb, sondern vor allem auch den Einrichtebetrieb und den Wartungsfall der Anlage, wo oft Sicherheitsfunktionen ausgeschaltet sind oder einfach überbrückt werden... Du durchleuchtest jede Komponente der Anlage, in jeder Lebensphase der Anlage und in jeder Betriebsart. Auch Ergonomie, ausreichend Licht am Arbeitsplatz usw.. gehören in die Risikoanalyse.
Der Ex-Bereich ist außerhalb der Systemgrenzen eurer Maschine. Aber muss natürlich mit berücksichtigt werden. Da könnt ihr dann die Schutzmaßnahmen vorsehen, oder die Anlage so verkaufen, dass der Betreiber dafür sorgen muss. Daruf muss dann aber explizit hingewiesen werden, dass ohne nicht betrieben werden darf.
Bei Ex-Bereichen sind nicht nur erhitzte Teile eine Gefahr. Auch jede elektronische Komponente im System. Kann Funkenschlag entstehen, durch die Anlage selber oder durch runterfallende Gegenstände des Bedieners? Ist der Ex-Bereich für den Bediener gefährlich (z. B. Gas)? Muss sich der Bediener z. B. permanent erden, damit er keine statische Aufladung erzeugen kann? Usw...
Und drehende Teile ansich sind auch schon mal eine Gefahr die man betrachten muss.
Nicht nur denken, du muss auch viel Wissen. Einen Haufen Richtlinien und Normen kennen. Und Gesetze wie Produkthaftung, Arbeitsschutzgesetz und andere.
Die sollte man alle grob kennen und wissen worüber man alles nachdenken sollte. Dabei kann einem eine Checkliste helfen...
Mir bleibt die Spucke weg.
Ich habe ein Büro, das technische Dokumentation, Risikobeurteilung, CE-Zertifizierungsverfahren, Konformitätserklärung, Archivierung usw. ca. 10 Jahre als Dienstleistung angeboten hat, betrieben. Dazu habe ich im Vorfeld lange vorher und im Laufe der Jahre regelmäßig und ausgiebig Kurse und Seminare zu dieser Thematik besucht, die teilweise richtig Geld gekostet haben. Vor ca. 1/2 Jahr habe ich zu gemacht, weil meine "Kunden" zunehmend der Meinung waren, dass sie das selbst besser und "billiger" machen können. Die wenigsten dieser "Kunden" haben die neuesten EN-Normen und Richtlinien, die auch Geld kosten, angeschafft. Dazu muss ich bemerken, dass auch einige "Wettbewerber" oft keine bzw. nur ungenügende Kenntnisse in diesem Bereich haben.
Um so erstaunter bin ich immer wieder, wenn ich solche Fragestellungen und Hilferufe in einem Forum lese. Das Thema "Technische Dokumentation" mit Risikobeurteilung, BetriebsanleitungMRL und CE-Zertifizierung ist zu komplex, als dass man das mal gerade mal so nebenbei erledigt. Und wenn ein MA, der eine solche Aufgabe zugewiesen bekommt, feststellt, dass ihm die Kenntnisse dazu fehlen und dann erst schnell einen ( 1 ) Kurs besuchen will, ist das zwar schon mal positiv, aber definitiv der falsche Weg.
Erstaunt bin ich deswegen, weil es, trotz vieler Artikel in der Fachpresse und Mitteilungen von Berufsverbänden, immer noch nicht durchgedrungen, welche Konsequenzen eine nicht ausreichende Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben nach sich ziehen kann.
Offensichtlich werden immer noch nicht genügend Kontrollen durchgeführt.
Hallo ichweiswas,
Leider ist die Akzeptanz in vielen Betrieben relativ gering bzw es will und kann zum Teil niemand bezahlen. Die Frage ist doch wer liest den ganzen Papierkram. Die Lösung ist ganz einfach, die Richter, TÜV, BG usw. Aber nur wenn was passiert ist.
Daher sollten wie du schon gesagt hast mehr Kontrollen durchgeführt werden.
Die Erstellter der Dokumenten müssen erst richtig auf die Nase fallen bevor sich was regt.
Ich habe seit ca. 1 Jahr das Thema aufs Auge gedrückt bekommen, trotz Widerspruch von meiner Seite das ich nicht für dieses Thema qualifiziert bin. Ich bin momentan so weit, das ich mir überlegt habe die Kündigung einzureichen und mir einen neuen Job zu suchen.
Das Problem ist das ich aus der Praxis komme und mich immer wieder über die verschiedenen Normen ärgere wie so ein zum Teil Mist geschrieben werden kann. Z.b. die ISO 13849-1 2008 bei den Parameter zur Erstellung des Performacelevels. Zum Teil sehr schwammig ausgedrückt und auch noch so beschrieben das es hierfür keine Werte gibt. Ich sehe leider zum Teil das Problem bei den Normen. In den internationalen Gremien sitzen doch leider nur Fachidioten die meist von der Praxis keinen blassen Schimmer haben.
Mich würde interessieren wie ich wieder aus der Rolle rauskomme.
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