Basierend auf der Idee von Neil Gershenfeld vom MIT, welche er 2002 in einem Vortrag ausführte, ist eine Bewegung entstanden, die sich FabLab nennt. FabLab steht für „fabrication laboratory“ – übersetzt Fabrikationslabor – und ist im Umfeld von sog. Open Hardware angesiedelt.
FabLabs sind in unseren Breitengraden als offene Werkstätten zu verstehen, in denen Mitgliedern und nicht Mitgliedern (in Deutschland sind alle FabLabs gemeinnützige Vereine) Geräte und Werkzeuge zur Verfügung stehen, zu denen sie sonst keinen Zugang hätten, wie etwa CNC Fräsen, Laser-Cutter, 3D Printer oder auch Pressen und Plotter. Dazu gesellt sich meist noch ein unüberschaubarer Fundus an Elektro- und anderen Werkzeugen. Hier wird dann gebastelt, sich ausgetauscht, die eigenen Projekte realisiert oder auch gefachsimpelt. Wichtig ist der Zugang für alle zu modernen Produktionsmethoden und das Selbstverständnis sich diese einander näher zu bringen.
Ein FabLab lebt natürlich nicht vor sich hin, sondern bedarf genauer Planung und einiger Mitglieder. Das FabLab Paderborn befindet sich momentan genau in der Planungsphase und sucht nun weitere Interessierte, die ebenso von der Idee fasziniert sind.
Die Kontaktaufnahme ist möglich über die Facebook-Seite (www.facebook.com/fablab-paderborn) oder die Homepage www.fablab-paderborn.de